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Das Klo läuft über im Dschungelcamp

Tag 5 bei „Ich bin ein Star, holt mich hier raus Das Klo läuft über im Dschungelcamp

Ein kaputtes Klo, Po zum Mittagessen, ein Abgang des Altmeisters und dazu die verbalen und intellektuellen Ausfälle von David Ortega. Aber vielleicht ist er ja nur ein Schauspieler und spielt im Camp der Gerne-Bekannten die Rolle seines Lebens. Wer weiß das schon? Ein Überblick, was am fünften Tag so im RTL-Dschungelcamp los war.

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Er ist kein Star und will trotzdem raus: Gunter Gabriel.

Quelle: RTL

Potsdam. Kooperieren statt Kampfansage – das fällt den Camp-Bewohnern so gar nicht leicht. Waren sie alle zusammen in den Dschungel gezogen, so hat die Teilung der Gruppe für eine tiefe Spaltung gesorgt. Wie das mit der Gruppendynamik funktioniert, lernt jeder schon in der Schule – drinnen oder draußen, Freund oder Feind, mein Fleisch und deine Bohnen. Doch Rettung naht, denn es bleibt keine Zeit, sich gegenseitig zu zerfleischen. Das Klo-Gate fordert alle Aufmerksamkeit. Und beim defekten Promi-Dinner startet die Konfro schon vorm Antreten. Abschiedstränen bleiben aus.

– Dschungelcamp – die Kandidaten

Gunter steht auf – und geht

Die Meldung ist längst durchgesickert: Gunter Gabriel verlässt das Camp. Gewundert hat es auch vor Sendestart schon niemanden. Der seiernde Senior redet seit der ersten Stunde vom Auszug und kann beruhigt sein: Niemand hat mit einem längeren Aufenthalt gerechnet, geschweige denn darauf gehofft. Er sei eben eher Einzelkämpfer – dann muss endlich kein anderer mehr sein stöhnen, ächzen und husten hören. Im Hotelbett angekommen beichtet Gunter, Fan von Brigitte Nielsen und David Ortega zu sein. Nur warum bleibt unklar. Beide reißen nichts und reden kaum verständlich.

„Ich bin erlöst, ich bin Gott sei Dank erlöst“, sprach Gunter und befreit damit auch uns – bis zum nächsten Auftritt bei einem Stadtfest.

David gegen die Schwarmintelligenz

Die Einführung des Zentralabiturs war sinnvoll – David Ortega ist der Beweis. Zumindest bleibt bei dieser Überlegung die Hoffnung bestehen, dass der Spanier den Abschluss damals auf einer ganz skurrilen Schule machen konnte. Mit Sport, Spanisch und Sackhüpfen als Leistungskurse. Eine andere Überlegung: Er ist hochintelligent und ein grandioser Schauspieler. In den Sprechpausen überlegt David, was der größte Unsinn wäre, den er jetzt sagen könnte. Money Boy ist sein Vorbild – ein Proll-Rapper, der obszön runtergekommen wirkt, aber einen Master in Medienpsychologie hat. Noch sieht es so aus, als würde David mit dieser Masche durchkommen, doch was sagt die Schwarmintelligenz des Publikums dazu. Das ertappt ihn noch! Obwohl, bei Schneewittchen-Nathalie scheint er ja auch mit der Fotografen-Nummer landen zu können. Sophia Wollersheim sieht schon „gelovete Blicke“ – als Rotlicht-Barbie kennt sie sich aus.

„Ich hab jetzt auch im Stehen gepinkelt, ich setz mich da nicht mehr hin“, sprach David und beweist, dass er an seinem Rüpel-Verhalten noch feilt.

Alles zum Dschungelcamp

Die wahre Toiletten-Prüfung

Doppelt so viele C-Promis, nur ein stilles Hüttchen. Tatsächlich will sich niemand mehr auf diese Toilette setzen. Schuld sollen die Senioren sein. Der Gang zum Klo, schon nur mit Unterstützung zu schaffen, war für Gunter und Rolf Zacher die einzige Abhilfe, sich nicht wund zu liegen. Selbst beim Hemd Aufknöpfen muss Zivi-Jürgen Milski helfen. „Alles über alles“ beschreibt Brigitte Nielsen das Klo-Elend. Nielsen, die Dschungelkönigin, die keiner mehr sehen will, weil jeder weiß, dass sie alles schluckt. Doch der Dschungel-Kinski, Thorsten Legat, nimmt sich der Sache an, mündlich, also mit großen Worten, die aus seinem vom Penis geschundenen Mund kommen. Bei dem Enthusiasmus sollte ihm eine Krone auf den Zähnen, statt auf dem Kopf, auf seiner Rückreise nach Remscheid ausreichen. Den Dreck machen nämlich andere weg: Ricky Harris, Jenny Elvers und David übernehmen den Putzdienst.

„Was machen die im Altersheim, wenn es nicht funktioniert? Die nehmen eine Windel!“, sprach Ricky und denkt an eine mögliche Pfleger-Karriere nach dem Dschungel.

Ehe-Therapie sorgt für harte Konfro

Erst bekocht man sich aufwendig, dann landet man auf dem Therapiesofa und bewertet den anderen. Ehe-Alltag gibt es auch in Australien. Während Heulena den Schweine-Anus verschmäht, weil sie nicht zu „Pott“ kommt (Ist der dreckige Pott jetzt am Prüfungs-Versagen schuld?), stopft Legat das Vielfache an Abscheulichkeiten in sich hinein. Endstand: Zehn Sterne. Der Vulkan ist ausgebrochen. Hinter dem Großmaul steckt also auch ein resistenter Magen. Es folgt die Punktevergabe für die Kochkünste des anderen. Die Fress-Maschine gibt dem wenig Fürst-lichen Auftritt vier Punkte. „Zehn Punkte, weil er das alles gegessen hat“, krächzt der Frau gewordene Kariesbohrer. Es bricht der obligatorische Streit um die Beweggründe am Dschungelcamp teilzunehmen aus: Geld, Aufmerksamkeit, Spaß, an die eigenen Grenzen gehen. Doch bei Höllena und dem Kampfansager könnte das tatsächlich zur härtesten Konfro ever, ever, ever werden.

Auch an Tag 6 darf sich Helena wieder in einer Prüfung beweisen. Entweder die Anrufer hassen sie wirklich oder sie wollen, dass die anderen Camp-Teilnehmer aushungern.

Der Legat des Tages:

„Ich hab schon einen Schwanz gegessen, jetzt esse ich nen Arsch, das ist doch nicht normal.“ (Beim Zubereiten der Mahlzeiten für die Dschungelprüfung)

Von Eva-Maria Weiß

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