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Das bringt das Filmjahr 2017 für Babelsberg

Hollywood-Stars, Serien und Filme Das bringt das Filmjahr 2017 für Babelsberg

Studio Babelsberg freut sich auf neue Produktionen 2017: Die zweite Staffel der Agentenserie „Berlin Station“ und der Science-Fiction-Film „Inversion“ kommen und damit Stars wie Samuel L. Jackson. Kürzlich abgedreht worden sind „Jim Knopf“ und „Mute“.

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Annette Frier (Frau Waas), Christoph Maria Herbst (Herr Ärmel), Henning Baum (Lukas), Solomon Gordon (Jim Knopf), Uwe Ochsenknecht (König Alfons) am Set von „Jim Knopf“ in Babelsberg.

Quelle: WarnerBros

Babelsberg. Tschüss Filmjahr 2016, her mit spannenden neuen Projekten 2017! Bei Studio Babelsberg freut man sich dieser Tage schon auf alte Bekannte: Richard Armitage, Rhys Ifans, Richard Jenkins und Michele Forbes – Stars der Agentenserie „Berlin Station“ – kehren im Frühjahr zurück. Der US-Bezahlsender Epix hat eine zweite Staffel bestellt. Gedreht werden soll erneut an Originalschauplätzen und im Traditionsstudio, das Koproduzent ist. Ein deutscher Sender hat sich für die Serie bislang nicht gefunden.

Bevor die nächste Klappe für „Berlin Station“ fällt, kommt Hollywoodstar Samuel L. Jackson („The Hateful  8“) für den Science-Fiction-Thriller „Inversion“ nach Babelsberg. Die Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren, sagte Wolf. Der Drehstart ist für Ende Februar angekündigt. Branchenberichten zufolge soll „Inversion“ 130 Millionen Dollar kosten. Jackson, der einen Agenten der Homeland Security spielen wird, obliegt in dem Kinofilm nicht weniger als die Rettung der Erde. Außer in Babelsberg wird in Shanghai und Chicago gedreht.

Kurz vor Weihnachten wurde bekannt, dass Studio Babelsberg nach dem vierfachen Oscar-Hit „ Grand Budapest Hotel“ wieder mit Regie-Genie Wes Anderson zusammenarbeiten wird. Diesmal dreht der US-Amerikaner keinen Realfilm, sondern Stop-Motion-Trick mit dem Titel „Isle of Dogs“ (Insel der Hunde). Seit der Tragikomödie „Grand Budapest Hotel“, die auch kommerziell ein Erfolg war, pflegt das Babelsberger Produzententrio Charlie Woebcken, Christoph Fisser und Henning Molfenter ein „enges Verhältnis“ zu Anderson, so Studio-Sprecher Eike Wolf. „Isle of Dogs“ soll in London entstehen. Zu Details, wie das Babelsberger Studio involviert wird, könne Wolf „noch nichts sagen“. Das Medienboard Berlin-Brandenburg setzt auf die bewährte Verbindung und unterstützt das Vorhaben mit 300 000 Euro. Gefühlt halb Hollywood leiht den animierten Figuren seine Stimmen, so Scarlett Johansson („Match Point“), Bryan Cranston („Breaking Bad“), Frances McDormand („Fargo“) sowie Bill Murray, Tilda Swinton, Edward Norton, Jeff Goldblum und Harvey Keitel, die einst bereits im „Grand Budapest Hotel“ eincheckten.

Abgedreht wurden im Dezember mit „ Jim Knopf“ sowie „ Mute“ zwei ganz unterschiedliche Babelsberger Koproduktionen. Regisseur Dennis Gansel verfilmte fürs Kino Michael Endes Kinderbuchklassiker „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ in prächtigen Kulissen, gebaut von den versierten Handwerkern des studioeigenen Art Department. „Man ist leider etwas versaut für die Zukunft, wenn man hier erstmal gedreht hat“, schrieb Gansel ins Babelsberger Gästebuch und: „Tausend Dank für Support und die fantastische Arbeit.“

Duncan Jones bedankte sich, dass in Babelsberg „Mute“ umgesetzt werden konnte

Duncan Jones bedankte sich, dass in Babelsberg „Mute“ umgesetzt werden konnte.

Quelle: Studio Babelsberg

In dem Buch verewigte sich auch David-Bowie-Sohn Duncan Jones. Mit einer Art Berliner Piratenbär bedankte sich der Regisseur, dass in und mit Babelsberg sein Science-Fiction-Thriller „Mute“ umgesetzt werden konnte. Die Hauptrolle spielt der schwedische Beau Alexander Skarsgård, der sich mit „Tusen Tack“ verabschiedete: Tausend Dank! Babelsberg sei ihm in den vergangenen drei Monate zur Heimat geworden, die er bereits vermisse.

Durch ist inzwischen auch die von X Filme Creative Pool, ARD und Sky produzierte 1920er-Jahre-Krimiserie „Babylon Berlin“, mit der Regisseur Tom Tykwer („Cloud Atlas“) ein halbes Jahr in der Außenkulisse „Neue Berliner Straße“ an der Ahornstraße zu Gast war. Die nächsten Monate wird Tykwer im Schnittraum verbringen, um die 16 Episoden fernsehtauglich zu machen.

Nachdem 2016 für das Studio schleppend begann, hoffe man, mit einem „blauen Auge“ davonzukommen, sagte Studio-Boss Charlie Woebcken. Wirtschaftszahlen liegen noch nicht vor.

Von Ricarda Nowak

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