Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Das „letzte Lagerfeuer“ des deutschen Fernsehens

„Tatort“-Sonderschau in Berlin Das „letzte Lagerfeuer“ des deutschen Fernsehens

Schimanskis blutbefleckte Jacke, Lena Odenthals legendäre Lederkluft, Manfred Krugs Goldene Schallplatte und alle „Tatort“-Filme zum Ansehen: Im Berliner Museum für Film und Fernsehen dreht sich zum „Tatort“-Jubiläum alles rund um die beliebte Krimi-Reihe.

Voriger Artikel
Jennifer Rostock: Nackter Protest gegen Sexismus
Nächster Artikel
Pergamonmuseum wird deutlich teurer

Besucher der Sonderschau sehen sich eine Tatort-Episode von 1986 mit Manfred Krug an. An sechs Medienstationen können sämtliche Tatort-Episoden abgerufen werden.

Quelle: dpa

Berlin. Unter dem Motto „1000 Tatorte - Alle Filme. Alle Fälle“ sind in der Deutschen Kinemathek, dem Museum für Film und Fernsehen in Berlin, jetzt sämtliche bislang ausgestrahlten Folgen der Krimireihe zu sehen.

In der Mediathek können die einzelnen Episoden von Dienstag (1. November) an individuell abgerufen werden. Mit seinen oft mehr als zehn Millionen Zuschauern sei der „Tatort“ das „vielleicht letzte Lagerfeuer“ des deutschen Fernsehens, so das Museum.

Reisepass des „Tatort“-Kommissars Schimanski

Reisepass des „Tatort“-Kommissars Schimanski.

Quelle: dpa

Neben allen „Tatort“-Folgen können Fans in der Berliner Schau auch einige ausgewählte Requisiten aus der Serie sehen. Ausgestellt ist eine blutbefleckte Schimanski-Jacke, die Götz George trug. In einer anderen Vitrine wird die Goldene Schallplatte gezeigt, die der gerade gestorbene Schauspieler Manfred Krug und sein Kollege Charles Brauer als singende „Tatort“-Kommissare erhielten.

Die Lederjacke von Kommissarin Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) ist ebenso zu sehen wie der Trenchcoat und der zerbeulte Hut von Kommissar Franz Markowitz (Günter Lamprecht). Ausgestellt ist außerdem der Dienstausweis von Klara Blum (Eva Mattes). Aus ihrem noch unveröffentlichten letzten Fall „Wofür es sich zu leben lohnt“ sind bereits einige Szenen zu sehen.

Maria Furtwängler und Axel Milberg bei einem Fototermin in Hamburg zu der 1000

Maria Furtwängler und Axel Milberg bei einem Fototermin in Hamburg zu der 1000. „Tatort“-Folge mit dem Titel: „Taxi nach Leipzig“, die am 13. November ausgestrahlt wird.

Quelle: dpa

1000. „Tatort“ am 13. November: „Taxi nach Leipzig“

Für den 1000. „Tatort“ schickt die ARD am 13. November (20.15 Uhr) zwei ihrer Kommissare im „Taxi nach Leipzig“ auf eine Horrorfahrt - 46 Jahre nachdem die TV-Reihe mit dem Film „Taxi nach Leipzig“ begann. In der ersten Ausgabe ermittelte Walter Richter als Hamburger Kommissar Paul Trimmel. Den 1000. Krimi der Reihe liefert wie den ersten damals der Norddeutsche Rundfunk (NDR), für den Axel Milberg als Kieler Kommissar Klaus Borowski und Maria Furtwängler als seine Hannoveraner Kollegin Charlotte Lindholm im Einsatz sind.

Die Sonderschau „1000 Tatorte - Alle Filme. Alle Fälle“ ist bis zum 29. Januar zu sehen. Die einzelnen „Tatort“-Folgen können die Besucher auch danach weiter abrufen und ansehen.

Von dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Kultur
www.esprit.de
MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?