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Kultur Deichkind zelebrieren den Irrwitz
Nachrichten Kultur Deichkind zelebrieren den Irrwitz
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07:06 11.02.2016
Deichkind – haben ausgefallene Dinge auf und im Kopf. Quelle: KEYSTONE
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Berlin

Beim Konzert in der Max-Schmeling-Halle halten sich Deichkind an den eigenen Song: „Denken Sie groß“. Die mehr als 10.000 Tickets sind seit Monaten ausverkauft, ihre Hits performen sie vor kraftmeierischer Kulisse vor. Auf den Köpfen tragen sie mal übergroße Gehirnattrappen, dann wieder verschwinden sie unter leuchtenden Dreiecken. Gegen Ende der Show fliegt die Crew an Seilen Richtung Hallendach.

Dass bei dem ganzen Zirkus das Hirn nicht nur der Deko dient, weiß man, wenn man das monotone Beatgewitter ausblendet und sich auf die Texte konzentriert. Die Ende der 90er als klassische Hip-Hop-Band gestarteten Hamburger rappen ihre irrwitzigen Veräppelungen mittlerweile von Elektro angetrieben, der nur ganz knapp an Kirmes-Techno vorbeizielt. Songtitel wie „Leider Geil“, „Bück Dich hoch“ oder „Like mich am Arsch“ haben sich längst in den Sprachgebrauch geschlichen. Deichkind, das ist Gesellschaftskritik zum Anstoßen. Die Schlangen am Tresen sind lang, der Jubel groß. Erst recht, als nach rund zwei Stunden „Remmidemmi“ herrscht. Deichkinds größter Hit ist der Soundtrack zur gelebten Ekstase am ungewöhnlichen Abend eines gewöhnlichen Werktags. Prost!

Von Maurice Wojach

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