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Die Römer kommen

MAZ-Konzerttipp Die Römer kommen

Unleugbar im Zeichen der Fuzz-Gitarren steht der laute Freitagabend. Da beackern die Black Rainbows das weite Feld des Rock - Stoner, Hard und Space. Die Römer sind da und nicht nur sie: Denn den Freitag unter dem Motto „Headz Up Vol. LIV“ verschönern zudem Farflung, Chron Goblin und Los Disidentes Del Sucio Motel.

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Bewunderungswürdig: Black Rainbows.

Quelle: Promo

Potsdam. Glaubt man Black Rainbows, dann folgen sie ausschließlich den Prophezeiungen, die in den Sternen stehen. Und die Zeichen, sie stehen nicht schlecht für die Italiener um Bandchef Gabriele Fiori.

Denn das Trio holt auf seinem aktuellen Album „Stellar Prophecy“ mächtig weit aus. Zum einen sendet es lärmende wie schwere Nachrichten vom Planeten Stoner Rock, dann wiederum zelebriert das Trio unsterblichen Classic-Rock der Siebziger - die Vorlieben und Ahnen dieser Musik dürfte wohl jeder abrufbereit haben.

Aber nochmal: Led Zeppelin? Ja! Black Sabbath? Sowieso! Doch die Schwarzen Regenbögen – bei Gelegenheit mal über den Namen nachdenken – lassen es dabei nicht bewenden: Die vor elf Jahren gegründete Truppe pflegt auch ihren Hang zum Epischen, der tief und weit hinaus reicht ins All.

So gibt es eben auch Space-Rock, der höchst dramatisch daherkommt und wie zu erwarten psychedelische Trips in Welten jenseits der üblichen Wahrnehmung verspricht.

Ein Stern ist bei ihnen übrigens nie untergegangen – der der Fuzz-Gitarre. Was man da so alles erwarten kann, stellen Farflung aus Los Angeles, Chron Goblin aus dem kanadischen Calgary und Los Disidentes Del Sucio Motel aus Strasbourg unter Beweis.

Farflung in kosmischer Verkleidung

Farflung in kosmischer Verkleidung.

Quelle: Promo

Farflung zum Beispiel, die reiten mit dem kosmischen Wirbelsturm. Die Kalifornier haben sich über 20 Jahren fürwahr mit an die Spitze des gegenwärtig existierenden auf Abenteuer versessenen Space-Rock geschossen. Was sie mit ihrer schlicht „5“ betitelten jüngsten Platte mühelos bestätigen. Manchmal bahnt sich der Gesang nur schwer seinen Weg durch heftige, sich wiederholende Gitarren-Muster und schlierige Gaswolken. Plötzlich legt sich der Nebel. Und das nächste Riff-Monster tritt hervor. Hingehen und abheben!

Konzert: Freitag, 3. Juni, 19.30 Uhr, Cassiopeia in Berlin-Friedrichshain.

Von Ralf Thürsam

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