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Dietmar Woidke ist „Homeland“-Fan

Besuch im Studio Babelsberg Dietmar Woidke ist „Homeland“-Fan

In Potsdam-Babelsberg werden derzeit die fünfte Staffel der US-Serie „Homeland“ sowie der Horrorfilm „A Cure for Wellness“ gedreht. Es brummt also. Doch ganz zufrieden ist man nicht in Babelsberg. Was Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke, der die Studios am Montag besuchte, gut verstehen kann.

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Michael Düwel, Geschäftsführer Art Department Studio Babelsberg, Kirsten Niehuus, Geschäftsführerin des Medienboards Berlin-Brandenburg und Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) in einer Hänsel-und Gretel-Kulisse.

Quelle: imago stock&people

Potsdam. Rupert Sanders’ Film „Ghost in the Shell“ mit Scarlett Johansson in der Hauptrolle wird nicht, wie von Studio-Babelsberg erhofft, in Deutschland gedreht. Die Produktion geht nach Neuseeland“, bedauerte am Montag Michael Düwel, Geschäftsführer Art Department Studio Babelsberg. „Die Kalkulationen wurden bei diesem Projekt immer größer und aufgrund der hierzulande geltenden Kappungsgrenze konnten wir da nicht mithalten.“

Kappungsgrenze liegt bei vier Millionen Euro

Der Bund begrenzt die staatlichen Finanzierungshilfen pro Filmproduktion auf vier Millionen Euro, in Sonderfällen (etwa bei „Cloud Atlas“) kann eine Gremien-Entscheidung bis zu zehn Millionen Euro Fördergelder freisetzen. Die Filmstandorte England, Ungarn und neuerdings auch Serbien bezeichnete Düwel als die härtesten Konkurrenten in Europa.

Weniger Geld vom Bund, mehr Geld vom Land

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) schloss sich der Kritik an und monierte, dass der Bund seine Filmförderung um zehn Millionen Euro auf 50 Millionen Euro gekürzt hat. Brandenburg habe sie im Gegenzug 2015 um eine halbe Million Euro auf 7,5 Millionen Euro aufgestockt.

Pressekonferenz wegen Nacktszenen verlegt

Brandenburgs Regierungschef besuchte am Montag den „Fluch der Karibik“-Regisseur Gore Verbinski bei den Dreharbeiten in Potsdam. In einer Halle im Babelsberger Gewerbegebiet informierte er sich über das Entstehen des Horrorthrillers „A Cure for Wellness“. Die Pressekonferenz konnte dann aber nicht am Set stattfinden, da derzeit sensible Nacktszenen anstünden, erklärte Düwel.

Filmstandort Babelsberg sichert 3000 Jobs

Die Chefs des Filmstandortes Babelsberg präsentierten sich mit dem Ministerpräsidenten in einer ungenutzten „Hänsel und Gretel“-Außenkulisse. Vorstandsvorsitzende Carl Woebcken betonte, die Filmwirtschaft sei in der Region ein wichtiger Arbeitsplatzfaktor. Bis zu 3000 Arbeitsplätze hingen daran. Derzeit sei die Auftragslage sehr gut, aber es sei „leider ein sehr zyklisches Geschäft“, die Auslastung erfolge zu unregelmäßig.

Dietmar Woidke ist „Homeland“-Fan

Parallel zu „A Cure for Wellness“ wird bis November 2015 an 200 Drehorten in der Region auch die fünfte Staffel der US-Serie „Homeland“ gedreht. Woidke outete sich als Fan dieser Polit-Filme.

Studio Babelsberg hatte für das Geschäftsjahr 2014 mit einem Verlust in Höhe von 2,4 Millionen Euro abgeschlossen. Der Umsatz ging von 81,9 Millionen auf 62,5 Millionen Euro zurück.

Von Karim Saab

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