Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Kultur Diese neuen Filme und Serien kommen aus Brandenburg
Nachrichten Kultur Diese neuen Filme und Serien kommen aus Brandenburg
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:21 15.02.2019
Gedreht im Studio Babelsberg: Charlotte Ritter (Liv Lisa Fries) und Gereon Rath (Volker Bruch) spielen die Hauptrollen in der Serie „Babylon Berlin“. Die dritte Staffel entsteht gerade. Quelle: Frédéric Batier/ARD Degeto/dpa
Potsdam

Brandenburg hat nie drehfrei: An rund 5300 Drehtagen entstanden in der Region Komödien, Dramen, Thriller und Serien. Unsere Karte zeigt, in welchen märkischen Landkreisen 2018 gedreht wurde. Die Ziffern beziehen sich auf die Nummerierung in der folgenden Liste, nicht auf die Anzahl der hier entstandenen Filme.

1. Barnin: „Dark“

Grusel im Wald: Louis Hofmann in einer Szene der deutschen Netflix-Serie „Dark“. Foto: Julia Terjung/Netflix

Die Netflix-Serie „Dark“ von Regisseur Baran bo Odar erzählt von verschwundenen Kindern, dunklen Geheimnissen und seltsamen Zeit-Löchern. Der Mix aus Mystery und Thriller mit Louis Hofmann in der Hauptrolle war der Überraschungshit. Mittlerweile ist die zweite Staffel abgedreht. Die Ausstrahlung ist im Juni 2019 auf Netflix geplant.

2. Dahme-Spreewald: „Sweethearts“

Karoline Herfurth (l) und Hannah Herzsprung unterwegs in der Komödie „Sweethearts“. Quelle: Doll Filmproduktion GmbH

Schauspielerin Karoline Herfurth legt mit der turbulenten Actionkomödie „Sweethearts“ ihre zweite Regiearbeit vor. Sie und ihre „Traumfrauen“-Kollegin Hannah Herzsprung spielen zwei gegensätzliche Frauen, die gemeinsam auf der Flucht sind und den Umständen zum Trotz Freundinnen werden. Kinostart ist der 14. Februar.

3. Havelland: „Unterleuten“

Thomas Thieme und Miriam Stein spielen in der ZDF-Bestsellerverfilmung „Unterleuten“ mit. Quelle: Stefan Erhard, ZDF

Regisseur Matti Geschonnek hat Juli Zehs Bestseller „Unterleuten“ für das ZDF verfilmt. Der Roman spielt im Sommer in dem fiktiven Brandenburger Dorf Unterleuten. Der Bau eines Windparks wirbelt das soziale Gefüge in dem Dorf gehörig durcheinander. Neben Thomas Thieme und Miriam Stein standen auch Dagmar Manzel, Charly Hübner, Bjarne Mädel, Ulrich Noethen und weitere Schauspieler aus der ersten Garde im Havelland vor der Kamera. Es gibt noch keinen Sendetermin.

4. Märkisch-Oderland: „Krauses Hoffnung“

Krause (Horst Krause) hat mit den Pferden zu tun in dem ARD-Film „Krauses Hoffnung“. Quelle: rbb Presse & Information

Bernd Böhlichs sechster Film in der Krause-Reihe: Seit seiner Pensionierung kümmert sich Polizeihauptmeister a.D. Horst Krause mit seiner Schwester Elsa um den Gasthof. Doch Elsa wird vergesslich und Krause macht sich große Sorgen um ihre Gesundheit. Was wäre der Gasthof ohne sie? Krauses Hoffnung“ ist in der ARD-Mediathek zu sehen.

5. Oberhavel: TKKG

Das Logo der Kinder-Hörspielserie TKKG: Tim, Karl, Klößchen und Gaby, die vier von TKKG, sind die ewigen „Profis in Spe“. Quelle: Sony Music Entertainment

Robert Thalheim hat ein neues Leinwandabenteuer mit den populären Jungdetektiven TKKG gedreht. Tim, Karl, Klößchen und Gaby müssen einen Kunstraub aufklären und haben es außerdem mit der Entführung von Klößchens Vater zu tun. Vor der Kamera von Henner Besuch standen Tom Schilling, Laura Tonke, Milan Peschel, Trystan Pütter und Antoine Monot jr. Kinostart ist am 6. Juni 2019 geplant.

6. Oder-Spree: „Nö“

Regisseur und Absolvent der Filmuniversität „Konrad Wolf“: Dietrich Brüggemann. Quelle: Camino

Regisseur Dietrich Brüggemann hat zusammen mit seiner Schwester Anna das Drehbuch zum neuen Kinofilm „Nö“ geschrieben. Es geht um ein Paar, dass es eigentlich ganz gut getroffen hat. Der Arzt Michael (Alexander Khuon) und die Schauspielerin Dina (Anna Brüggemann) sind beide Mitte Dreißig und am Anfang ihrer Beziehung auch sehr glücklich. Bis Michael eines Tages auf die Idee kommt, laut über eine Trennung nachzudenken. Doch Dina denkt gar nicht daran und sagt einfach nur: „Nö“. Der Film soll noch 2019 ins Kino kommen.

7. Ostprignitz-Ruppin: „Traumfabrik“

Emilia Schüle und Dennis Mojen in dem Film „Traumfabrik“. Quelle: Julia Terjung

Martin Schreiers historisches Drama wurde nicht nur in Burg Garz (Ostprignitz-Ruppin) gedreht, sondern auch im Studio Babelsberg und in der Potsdamer Löwenvilla. Dennis Mojen spielt Emil, der im Sommer 1961 in den Defa-Studios in Babelsberg als Komparse arbeitet und sich dort in die französische Tänzerin Milou (Emilia Schüle) verliebt. Durch den Mauerbau werden sie getrennt; ein Wiedersehen scheint unmöglich. Kinostart: 30. Oktober.

8. Potsdam: „Head full of Honey“  

Dreharbeiten zum Remake von „Honig im Kopf“: Til Schweiger und Nick Nolte. Quelle: Gordon Timpen

Eine Spur Hollywood brachte Til Schweiger nach Brandenburg: Für sein englischsprachiges „Honig im Kopf“-Remake „Head Full of Honey“ holte er die Hollywood-Granden Nick Nolte, Emily Mortimer, Matt Dillon und Jacqueline Bisset in die Mark. Gedreht wurde nicht nur in Potsdam, sondern auch in Wandlitz (Barnim) und Kyritz (Ostprignitz-Ruppin). Kinostart ist am 21. März.

9. Potsdam-Mittelmark: „Milk and Honey“

Anwältin Christa Pfafferrott (Beate Meas) und Callboy Arian (Nik Xhelilaj) in der Vox-Serie „Mil and Honey“. Quelle: RTL/Maor Waisburd

Die Vox-Serie über vier junge Männer, die aus Geldnot im Märkischen ein ungewöhnliches Geschäftsmodell ausprobieren: einen Escortservice. Die Nachfrage ist überraschend hoch, der Spaßfaktor groß. Und es gibt viel nackte Haut zu sehen.

10: Spree-Neiße: „Haven – Above Sky“

Endzeitstimmung: Nora Arnezeder in Tim Fehlbaums „Haven - Above Sky“. Quelle: obs

Tim Fehlbaum inszenierte das bildgewaltige Science-Fiction-Spektakel im Märkischen. Nach einer globalen Katastrophe ist die Menschheit ausgelöscht. Eine Astronautin, gespielt von Nora Arnezeder, kehrt von einer Weltraumkolonie zurück auf die Erde und steht vor einer schweren Entscheidung. Kinostart: Ende 2019

11. Studio Babelsberg: „Dogs of Berlin

Mit Hund: Felix Kramer und Fahri Yardim in der Netflix-Serie „Dogs of Berlin“. Quelle: Katja Kuhl

Autor und Regisseur Christian Alvart lässt es in der Netflix-Serie „Dogs of Berlin“ mächtig krachen. Verrohte Sprache, brutaler Sex, überall Blut. Die beiden Kommissare Kurt Grimmer (Felix Kramer) und Erol Birkan (Fahri Yardim) müssen den Tod eines Fußballstars aufklären und geraten in einen Sumpf aus Spielwetten und Drogen. Zu sehen auf Netflix.

12. Teltow-Fläming: „Counterpart“

J. K. Simmons in der amerikanischen Serie „Counterpart“." Quelle: promo

Oscar-Preisträger J. K. Simmons spielt in der Serie „Counterpart“ den Agenten Howard Silk, der seit Jahren im Namen einer Unterabteilung der UN arbeitet und plötzlich einen Geheimgang entdeckt, der in eine parallele Dimension führt. Dort trifft er auf seinen Counterpart namens Prime. Weitere mysteriöse Paralleluniversen tun sich auf und plötzlich findet sich Howard in einer Welt voller Gefahren wieder. Zu sehen auf Amazon Prime.

13. Uckermark: „Der Fall Collini“

Elyas M’ Barek als Anwalt in dem Film „Der Fall Collini“. Quelle: Constantin

Marco Kreuzpaintners Ferdinand-von-Schirach-Verfilmung entstand unter anderem im Schloss Arendsee (Uckermark). Mit von der Partie sind Fack ju Göhte-Star Elyas M’Barek als Anwalt Caspar Leinen, der ausgerechnet den Fall eines Mannes annimmt, der den Großvater seiner Jugendliebe ermordet haben soll. Heiner Lauterbach gibt Leinens Gegenspieler, die Jugendliebe mimt Alexandra Maria Lara. Kinostart: 18. April

Von Claudia Palma

Eine Geiselnehmerin hat die nervigste Geisel der Kriminalgeschichte an der Backe. Dennoch wirkt Karoline Herfurths Roadmovie „Sweethearts“ (Kinostart am 14. Februar), als bediente sich die Regisseurin aus dem Setzbaukasten für Roadmovies.

12.02.2019

Endlich mal eine Dystopie, von der man die Fortsetzung kaum erwarten kann: In „Alita: Battle Angel“ (Kinostart am 14. Februar) spielt Rosa Salazar eine Amazone mit Bambiaugen. Und Christoph Waltz ist endlich mal Sympathieträger.

12.02.2019

In diesen Tagen erscheint ein neuer Roman von Günter Kunert, den er vor 45 Jahren in der DDR geschrieben hat. Im März wird der Schriftsteller 90 Jahre alt. Ein Besuch.

11.02.2019