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Kultur Erste Klappe im Frühjahr
Nachrichten Kultur Erste Klappe im Frühjahr
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09:00 10.09.2015
Schauspieler Sebastian Koch (l.) und Studio-Boss Charlie Woebcken in der Landesvertretung Brandenburg. Quelle: www.ulfbueschleb.com
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Babelsberg/Berlin

Voraussichtlich im Frühjahr 2016 fällt die erste Klappe zur ambitionierten Krimifernsehserie „Babylon Berlin“. Das hat der Babelsberger Produzent Stefan Arndt (X Filme Creative Pool) am Dienstagabend gegenüber der MAZ angekündigt. Seit zwei Wochen seien die Drehbücher – basierend auf Volker Kutschers Bestsellern – fertig. Fast wäre das Vorhaben, hierzulande zu drehen, am eingedampften Deutschen Filmförderfonds (DFFF) gescheitert. Vergangenen Freitag habe man „einen Weg gefunden, die Serie zu realisieren“, so Arndt.

Mit im Boot sitzt Studio Babelsberg. Denn an die in den 1920er Jahren angesiedelte Serie, bei der Tom Tykwer („The International“) die Regie übernehmen wird, soll der Millionen Euro teure Bau des hochmodernen Außensets „Neue Berliner Straße“ auf dem Studio-Gelände an der Ahornstraße gekoppelt werden. Der Grundstein dafür war im Sommer 2014 gelegt worden. Wann die Kulissenbauer aus dem Art Department tatsächlich loslegen, konnte der gewohnt zurückhaltende Studio-Boss Charlie Woebcken nicht sagen. „Babylon Berlin“ erhält aus dem EU-Filmförderprogramm Creative Europe Media eine Million Euro. Drehdauer: etwa 120 Tage.

Am Dienstag fand in der Brandenburger Landesvertretung in Berlin ein „Abend mit Politik und Filmbranche“ statt. Im Zentrum stand die Forderung nach einem Wiederaufstocken des DFFF, den die Bundesregierung von 70 auf 50 Millionen Euro geschrumpft hatte. Europäische Länder wie Großbritannien locken Hollywood mit erheblichen finanziellen Anreizen. „Deutschland ist inzwischen demgegenüber sehr abgefallen“, bedauerte Woebcken.

Wie toll die Region inszeniert wird, zeigte das Trailerhäppchen der fünften „Homeland“-Staffel. Der US-Serienhit entsteht seit Juni in Brandenburg und Berlin – mit dem deutschen Kinostar Sebastian Koch. „Die Serie ist eine tolle Werbung für die Region.“ Eine Million Euro Förderung gab es vom Medienboard Berlin-Brandenburg dafür – „wenig für den Effekt, der zurückkommen wird“, so Koch.

Von Ricarda Nowak

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