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Drei Preise für Architektur in Potsdam

Brandenburgischer Baukulturpreis 2017 Drei Preise für Architektur in Potsdam

Für das SAP-Innovation-Center am Jungfernsee, das neue Wirtschafts- und Restaurierungszentrum am einstigen Hans-Otto-Theater und eine technisch äußerst komplizierte Deckenbalkensanierung im Neuen Palais im Park Sanssouci gab es beim Brandenburgischen Baukulturpreis 2017 drei Sonderpreise.

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Mit Schwung: Blick ins ehemalige Hans-Otto-Theater.

Quelle: Brandenburgischen Architektenkammer

Potsdam. Seit Jahrhunderten wird die Stadt Potsdam für ihre architektonische Vielfalt gerühmt. Auch in der Jetztzeit finden sich an der Havel herausragende Zeugnisse für die „hohe Kunst des Planens und Bauens“. So gingen beim Brandenburgischen Baukulturpreis alle drei Sonderpreise an Projekte in der Landeshauptstadt:

Innovation Center 20 am Potsdamer Jungfernsee

Innovation Center 2.0 am Potsdamer Jungfernsee.

Quelle: Zooey Braun

Das Innovation Center 2.0: Das Gebäude am Ufer des Jungfernsees wurde von SAP-Mitbegründer Hasso Plattner als Entwicklungs- und Gründerzentrum konzipiert und von der Scope Architekten GmbH in Stuttgart entworfen. Das allseits transparente Gebäude überzeuge durch eine Architektur, die der Konzeption zur kreativen Gruppenarbeit dient, „maßgeschneidert für junge IT-Talente“, lobte die Jury.

Blick in den Marmorsaal im Neuen Palais

Blick in den Marmorsaal im Neuen Palais.

Quelle: Brandenburgischen Architektenkammer

Neues Palais im Park Sanssouci: Hier ging es – natürlich – nicht um den Neubau des Prunkbaus Friedrichs des Großen, sondern um die „technisch besonders anspruchsvolle Sanierung der barocken Deckenbereiche zwischen dem Marmorsaal und dem darunter liegenden Grottensaal“. Die Jury zeigte sich von der außergewöhnlichen ingenieurtechnischen Leistung begeistert – die Deckenbalken unter dem 90 Tonnen schweren Marmorfußboden mussten auf engsten Raum komplett saniert werden.

Wirtschafts- und Restaurierungszentrum in der Potsdamer Zimmerstraße

Wirtschafts- und Restaurierungszentrum in der Potsdamer Zimmerstraße.

Quelle: Zuzanna Kaluzna

Wirtschafts- und Restaurierungszentrum am ehemaligen Hans-Otto-Theater: An der Zimmerstraße überzeugte die Jury „die sensible Einfügung einer recht großen Neubaumasse in einen komplexen historischen Kontext“. Die Typologie historischer, vor Ort ehedem vorhandener Gewächshäuser, werde durch einzelne lineare verglaste Baukörper aufgegriffen. Das Gebäude wurde durch Staab Architekten GmbH Berlin entworfen.

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Von Jens Trommer

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