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Kultur ESC 2016: Das sind die Teilnehmer
Nachrichten Kultur ESC 2016: Das sind die Teilnehmer
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19:36 13.05.2016
In diesem Outfit wird Jamie Lee Kriewitz beim Eurovision Song Contest (ESC) für Deutschland antreten. Quelle: dpa
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Stockholm

Jamie-Lee soll alles besser machen: Nach dem letzten Platz der deutschen Teilnehmerin Ann Sophie im vergangenen Jahr ruhen die Hoffnungen beim Finale des diesjährigen Eurovision Song Contests (ESC) am Sonnabend auf der 18-jährigen Schülerin. Sie hatte sich mit ihrem Titel „Ghost“ im Vorentscheid durchgesetzt und vertritt Deutschland in Stockholm.

Im Finale des Eurovision Song Contest (ESC) in Stockholm treten 26 Länder an. Gute Laune-Lieder mischen sich unter Themen wie Herzschmerz und Politik. Unser Autor Imre Grimm präsentiert die Finalisten und ihre Songs im Kurzporträt.

In einem neuen Abstimmungssystem vergibt jedes Land maximal 24 Punkte - zwölf kommen von den Zuschauern und zwölf von der Jury. Für Deutschland sitzen Sarah Connor, Anna Loos, Namika sowie Alec Völkel und Sascha Vollmer von The BossHoss in der ESC-Jury. Die Zuschauer verteilen ihre Punkte per Telefon, SMS oder App. Nachdem die Zuschauer abgestimmt haben, werden die Ergebnisse der Jurys der 43 abstimmenden Länder bekanntgegeben.

Bis zum Ende spannend

Die Moderatoren in Stockholm geben dann die Summe der Televoting-Ergebnisse bekannt, beginnend mit dem Land, das von den Zuschauern die wenigsten Punkte bekommen hat. Dabei erfahren die Zuschauer nicht, aus welchem Land wie viele Punkte kamen. Diese Angaben werden anschließend im Internet veröffentlicht. Mit dem neuen Verfahren steht bis zum Ende nicht fest, wer den ESC gewonnen hat. Die Veranstalter erhoffen sich so, die Spannung im Publikum und vor den Fernsehgeräten länger aufrecht zu erhalten.

Streit um Xavier Naidoo

Jamie-Lee sollte ursprünglich gar nicht für Deutschland antreten. Der NDR hatte Mitte November ohne Rücksprache mit den Zuschauern zunächst entschieden, dass der Popsänger Xavier Naidoo für Deutschland am Eurovision Song Contest teilnehmen soll. Nach einer Protestwelle nahm der Sender die Entscheidung wenig später wieder zurück. Naidoo wurde vorgeworfen, in Liedern gegen Juden und Homosexuelle gehetzt zu haben.

Von MAZonline

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