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Ein rabenschwarzer Tag im Dschungelcamp

Tag 13 bei „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“ Ein rabenschwarzer Tag im Dschungelcamp

Endlich wird mal anständig gestritten im Dschungelcamp. Es geht schließlich um die Dschungelkrone und wer die gewinnt, der wird, nun ja, richtig prominent. Wenigstens ein bisschen für ein bisschen. Und vor allem darf er beim perfekten Promi-Dinner mitmachen. Das ist gut, weil da gibt’s lecker Essen. Für alle Fußballfans: Thorsten Legat hat ein gut gehütetes Geheimnis gelüftet.

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Drei Engel fürs Camp – Brigitte Nielsen (l.) gehört seit Donnerstag nicht mehr dazu. Die Wollersheim (r.) und die Fürstin Helena schon noch.

Quelle: RTL

Potsdam. „Obwohl die Sonne scheint, sind schwarze Wolken über dem Camp“, sinniert Jürgen Milski. Ein rabenschwarzer Tag im Camp - und damit endlich Konfro und Kasalla! Geradezu ein Genuss für die Zuschauer.

Dschungelcamp: Wer macht da eigentlich mit - die Kandidaten im Überblick

Die Buchsen-Beichte

13 Tage hat der Zuschauer warten müssen, bis Thorsten Legat mit der Buchsen-Beichte rausrückt. Seine beste Geschichte hebt man sich eben auf. Damals hat der Fußballer auf einem Mannschaftsfoto seine Hose bis unter die Achseln hochgezogen. 1000 Mark haben ihm seine Kollegen dafür geboten. 20.000 Euro Strafe musste er für die Wette zahlen. Fast 20 Jahre später profitiert er vermutlich immer noch von der darauffolgenden Bekanntheit - geziert von den gelb-roten Tritten, Schubsern und Gebisszeigern.

Nathalie macht Schüler froh

Schneewittchen Nathalie Volk ist raus, darf endlich zu ihrer Mutter. Und die darf endlich wieder nach Deutschland fliegen und den Unterricht aufnehmen. Schüler und Schulleiter waren gar nicht begeistert, dass die Lehrerin nach Australien geflogen ist - ohne Freistellung. Man bleibt eben nicht nur Mutter auf Lebenszeit, sondern auch verbeamtet auf Lebenszeit. Töchterchen weint ein bisschen vor Wiedersehensfreude und verabschiedet sich vermutlich in die Unbekanntheit auf Lebenszeit.

Der Schlägertrupp haut harte Worte raus

Legat hätte lieber eine andere gehen sehen. Helena Fürst, die Durchblickerin traut sich in ihrer Herr-lichen Statur sich vor seiner Pritsche aufzubauen und loszulegen: „Lass deine blöden Bemerkungen, sonst werde ich eines Tages explodieren!“ Sie sei schließlich ein RTL-Gesicht, bei dem Promi-Status kann eine Kampfmaschine nicht mithalten. Also bitte, tu es! Der Zuschauer möchte wissen, wie das dann ausschaut. Bei all dem Zoff um Falschheit und Frauenfeindlichkeit kündigen sich Schläge an. Unklar bleibt erstmal, wer von den beiden mehr Testosteron im Körper hat - der „Protagonist“ oder die „Wurstverkäuferin“. Sogleich kommt die Beichte hinterher, dass Höllena eine Schlägerbraut war - oh Wunder. Legats Ausraster auf dem Rasen sind allgemeinhin bekannt bis legatendär. Am Ende des Tunnels sind es aber die Brutalos selbst, die bei den dunklen Wolken kein Licht mehr sehen. Brigitte Nielsen und Sophia Wollersheim hoffen währenddessen still am Rande noch Sonne und Anrufe abzubekommen.

Come on, Menderes

In ein echtes Labor hätte man Menderes nie reingelassen - zu viel Gefahr vor Glasbruch durch die Stimmfrequenz. Es gab sogar Momente, da musste man zweifeln, ob er je ein Klassenzimmer gesehen hat. Doch der Dauerbewerber mausert sich im Dschungellabor 2.0 langsam zum Favoriten bei Dschungel sucht den Superstar. „Come on!“ Der Welpe wühlt sich durch Melasse, Vogelfutter, einen Pythonteppich und bezirzt dann auch noch Strauße, um an alle Sterne zu kommen. Futter für die Meute im Camp. Die TV-Anwältin hatte die Prüfung noch vor einigen Tagen von vornherein abgelehnt, ganz leidenschaftslos.

Das Geseier nach der Prüfung ist dann allerdings ähnlich schlimm wie Menderes Gesangsarien. Und es dauert gefühlt so lange wie alle DSDS-Auftritte an einem Stück: „Danke euch noch mal für die Prüfung, dass ich die Chance hatte. Aber es war nicht leicht, weil ich hab gedacht, ich habe nicht mehr viel Zeit. Da habe ich gedacht, ich lasse den zweiten Stern weg und dann habe ich gedacht, komm du schaffst das. Ich habe alles ausgeblendet. Ich habe mir so eingeredet alles cool, alles super. Ich bin froh, dass ich das gemacht habe und, dass ich jetzt ein Erfolgserlebnis habe.“ Hoffnungslos naiv. Auch, dass er glaubt sein Keine-Sterne-Witz sei lustig.

Daniel Hartwich nutzt die Gelegenheit sich bei Sonja innig zu bedanken, neben ihr moderieren zu dürfen. Er weiß, dass es nicht auf die Größe der Leuchtschrift vor einem TV-Studio ankommt.

Das Camp verlassen muss die frühere Dschungelkönigin. Ach, die war ja auch drin. Hat für einen Bankraub geübt: Wie umgeht man Kameras. Nun sollte Brigitte einen Laser-Schranken-Parcour locker meistern können.

Der Legat des Tages

Wenn du Probleme hast mit der männlichen Gesellschaft, dann musst du dir eben ne Transe suchen. (Im Streit zu Helena Fürst)

Von Eva-Maria Weiß

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