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Kultur Erster Berlinale-Tag - einige Beobachtungen
Nachrichten Kultur Erster Berlinale-Tag - einige Beobachtungen
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12:27 11.03.2018
Berlin

Wie erschöpfend die Berlinale sein kann, zeigt diese Beobachtung: Den Kinosaal erfüllt ein sonores Geräusch, bald ist klar: Da schlummert jemand tief und fest und schnarcht. Warum die Frau eingeschlafen ist - ob's am Film oder dem langen Kinotag lag, ist unbekannt. Kurz nach ihrem Nickerchen im Saal schreckte die Frau hoch, raffte ihre Sachen zusammen und ging.

Tilda Swinton und die Autogramme: Gegen Mittag tauchte die Schauspielerin mit ein paar Kollegen am Potsdamer Platz auf. Viele verschwanden durch einen Hintereingang. Doch Swinton nahm sich Zeit. Posierte für Selfies und erfüllte jeden Autogrammwunsch. Charmant und ausgeruht.

Geburstagsständchen in der Pressekonferenz. Das Podium zur Pressekonferenz zum Eröffnungsfilm war gespickt mit Superstars wie Jeff Goldblum (Jurassic Park), Bryan Cranston (Breaking Bad), der Oscarnominierten Greta Gerwig oder Regie-Superstar Wes Anderson. Den größten Auftritt hatte aber der Jüngste und Unbekannteste auf dem Podium, der Kanadier Koyu Rankin. Er wurde an diesem Tag 11 Jahre alt und bekam von den Stars ein Ständchen gesungen.

Nachhaltigkeit mal anders. Die Berlinale schreibt sich vieles auf die Fahnen - auch die Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit. Beim Kaffee geht das nur so halb auf. Wer Kaffee im Pressebereich will, muss zwar gegen Pfand einen immer wieder auffüllbaren Becher holen. In den Becher wird aber Kaffee aus Kapseln gepresst. Nicht gerade die umweltfreundlichste Methode.

Ein Hoffnungs-Zettel. Die Stars schreiten über den Roten Teppich. Wer eine Einladung hat, aber nicht über den Roten Teppich geht, der huscht schnell in den Berlinale-Palast. Es ist kalt, gleich fängt die Eröffnungsfeier an. Ein harrt zitternd vor dem Eingang aus - eine junge Frau mit Zettel in der Hand. "Extra Ticket" steht in krakeliger Schrift drauf. "Vielleicht komme ich ja noch rein", sagt sie. Hoffnung macht ihr eine junge Frau, die es genauso versucht und tatsächlich Erfolg hatte. Der Reporter dreht eine Runde. Und tatsächlich, nach rund 20 Minuten ist die Zettel-Frau nicht mehr da. 

Von Christian Meyer

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