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Kultur Es wird „Dark“ in Brandenburg
Nachrichten Kultur Es wird „Dark“ in Brandenburg
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17:18 18.10.2016
Oliver Masucci spielt in der Netflix-Serie „Dark“ mit. Quelle: dpa
Potsdam

Erste Klappe für mysteriöse Familiensaga um zwei verschwundene Kinder: Regisseur Baran bo Odar dreht seit Anfang der Woche in Berlin und Brandenburg „Dark“ – die erste in Deutschland produzierte Serie des US-Onlineportals Netflix. Szenen entstehen etwa zwischen Tremsdorf und Saarmund (Potsdam-Mittelmark). In zehn einstündigen Folgen erzählen Serien-Schöpfer Baran bo Odar und Jantje Friese („Who am I“) von dunklen Geheimnissen vierer auf tragische Weise miteinander verbundener Kleinstadt-Familien. Die Rollen sind unter anderem mit Oliver Masucci („Er ist wieder da“), Bond-Schurke Anatole Taubman, „Tatort“-Ermittler Mark Waschke, Jördis Triebel („Terror – Ihr Urteil“) und Louis Hofmann („Unter dem Sand“) prominent besetzt. „Dark“ soll in der zweiten Jahreshälfte 2017 exklusiv beim Streamingdienst zu sehen sein. Netflix fühlt sich wohl in der Region. Erst in der vergangenen Woche begann Regisseur und David-Bowie-Sohn Duncan Jones im Studio Babelsberg mit dem Dreh zum Science-Fiction-Thriller „Mute“. Wie berichtet, unterstützt das Medienboard Berlin-Brandenburg die Produktion mit 200 000 Euro.

Die Verfilmung von Michael Endes Bestseller „Jim Knopf“, die Regisseur Dennis Gansel seit Montag in Babelsberg fürs Kino inszeniert, erhält 800 000 Euro. Genauso viel bekommen Til Schweiger und Matthias Schweighöfer für ihre Thrillerkomödie „Spezialeinheit“.

Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky verfilmt für die Leinwand die Hermann-Hesse-Erzählung „Narziss und Goldmund“ mit Tom Schilling, Jella Haase und Emilia Schüle. Regisseur Felix Moeller unternimmt in seinem Projekt „Sympathisanten – Unser Deutscher Herbst“ das Jahr 1977 als Gesellschaftsporträt sowie als Familien- und Filmgeschichte unter die Lupe. Einer der Protagonisten ist Oscar-Preisträger und Wahl-Potsdamer Volker Schlöndorff. 80 000 Euro gibt es vom Medienboard. Insgesamt umfasste der Filmförderkuchen 4,5 Millionen Euro.

Von Ricarda Nowak

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