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Exklusives Ensemble fürs Festival

Havelländische Musikfestspiele Exklusives Ensemble fürs Festival

Die Havelländischen Musikfestspiele beginnen an diesem Sonnabend mit dem Märkischen Bachensemble, es spielt in der Dorfkirche zu Groß Ziethen Werke, die sich thematisch an Luthers Reformation orientieren. Die Festspiele ziehen sich durch das ganze Jahr und haben auch leichtere Musik, etwa Swing, zu bieten.

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Bert Greiner gründete das Märkische Bachensemble.

Quelle: Festival

Groß Ziethen. Auch die Musik guckt dieses Jahr auf Luther, den Mann, der die Reformation vor 500 Jahren in Gang setzte, als er seine kirchenkritischen Thesen an die Wittenberger Kirche schlug. Die Havelländischen Musikfestspiele eröffnen diesem Mann zu Ehren ihre Saison am Samstag mit dem Märkischen Bachensemble, ergänzt von diversen Solisten.

Auf dem Programm steht ab 16 Uhr die „Stabat mater“ von Giovanni Battista Pergolesi, zudem werden Bachkantaten gespielt. Ort des Konzertes „Auf den musikalischen Spuren der Reformation“ ist die Dorfkirche zu Groß Ziethen, Ortsteil von Kremmen.

Das Märkische Bachensemble gründete Bert Greiner exklusiv für die Havelländischen Musikfestspiele. Der Violinist Greiner wurde 1967 in Graz geboren und begann als Sechsjähriger Geige zu spielen. Er studierte an der Musikhochschule in Weimar und Berlin, 1999 promovierte Greiner an der Berliner Humboldt-Universität. Im Jahr 2000 wurde er zum Professor für Violine an die Fachhochschule Lausitz berufen. Seit 2011 ist er Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Telemann-Kammerorchesters Michaelstein. Konzertreisen führen ihn in viele Musikzentren Deutschlands sowie nach Italien, Polen, Bulgarien, Russland, Litauen, die Niederlande, Korea und Griechenland.

Alles dabei, von Bach bis Swing

Das Schloss Ziethen bietet zum Karsamstag ein exklusives Konzertmenü unter dem Titel „Kulinarisches Fasten“ an.

Weiter geht es bei den Havelländischen Musikfestspielen eine Woche später am 22. April um 16 Uhr auf Schloss Nennhausen mit dem Programm „Die Kunst des Klavierspielens II“, gespielt von der Italienerin Marcella Crudeli – neben Bach sind Werke von Schubert und Chopin zu hören.

Stücke von Quantz, Donizetti, Chopin und Schumann gibt es am 29. April ab 16 Uhr auf Schloss Rogäsen. Kathrin Przibylla spielt Flöte, Eleonora Kotlibulatova begleitet auf dem Klavier. Leichter gibt sich das Programm zum Mai-Feiertag, im Hotel Bollmannsruh spielt das Salon-Orchester Berlin ein Swing-Programm.

Info: Die Havelländische Musikfestspiele beginnen am 15. April und ziehen sich durch das ganze Jahr. Infos unter www.havellaendische-musikfestspiele.de

Von Lars Grote

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