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Faith No More Comeback in Berlin

Wunderbar böse Faith No More Comeback in Berlin

Eine mit Kunstblumen geschmückte Bühne und gestandene Männer darauf, die mit großer Freude ihr Bösewicht-Image zelebrieren. So verlief das Berliner Konzert von Faith No More, die nach fast 20 Jahren mit „Sol Invictus“ ein Comeback gefeiert haben.

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Mike Patton, Sänger von Faith No More.

Quelle: dpa

Berlin. Kitschige Filmsongs und jazzige Loungelieder stimmen ein auf ein Konzert, das alles bietet, bloß nicht dies: Fahrstuhlmusik. Mit dem Sänger Mike Patton und seinen zynisch lächelnden Mitstreitern betritt eine Band die Bühne der Zitadelle Spandau, die schon immer ihren Spaß am Widerspruch hatte. Und so verläuft auch das Comeback-Konzert nach 18 Jahren ohne neues Album.

Ganz in Weiß und in einer Kulisse aus zig Kästen mit opulenten Kunstblumen zelebrieren die Crossover-Erfinder Musik gewordene Fiesheiten wie „The Gentle Art of Making Enemies“ (1995). Songs, die ein Abgesang sind auf gespielte Höflichkeiten und die ruhmessüchtige Mediengesellschaft.

Knapp eineinhalb Stunden dauert der mit “Motherfucker”-Ansagen gespickte Reigen aus neu entdeckten Klassikern wie dem 30 Jahre alten “We Care a Lot“ und der passenderweise „Motherfucker“ genannten Single ihres neuen Albums „Sol Invictus“. So sehr sie die Stile verbinden – von Hip Hop über Hardcore bis Jazz – sie waren, sind und bleiben Kompromissverweigerer, die nicht müde werden, wütend zu sein. Tausende in der gut gefüllten Zitadelle Spandau freuen sich über die andauernde Unzufriedenheit.

Von Maurice Wojach

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