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Kultur „Fast Lane“ im Konzert in Neuruppin
Nachrichten Kultur „Fast Lane“ im Konzert in Neuruppin
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00:17 02.03.2016
„Fast Lane“ Quelle: Buddeke
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Neuruppin

Auch wenn der Bassist erkrankt ist – „Wir ziehens zu viert durch“, sagt Thomas Wohlfahrt, Kopf der Gruppe „Fast Lane“, die sich erst im vergangenen Jahr gegründet hat. Nicht, dass die Musiker nicht schon miteinander gespielt haben – mit seinem Bassisten verbindet Wohlfahrt eine bereits mehr als 25-jährige Zusammenarbeit und Freundschaft. Aber in der Formation „Fast Lane“ seien sie eben noch taufrisch, verrät der Allgäuer, der immer schon die Hits der Eagles singen wollte. Im Neuruppiner Hotel Resort Mark Brandenburg, wo Wohlfahrt schon des öfteren als Solist eigene Titel gesungen hat, stellt er nunmehr am Freitagabend den kunterbunten Streifzug durch das Schaffen der Eagles vor. Bei immerhin 152 produzierten Songs der musikalischen Vorbilder war die Auswahl nicht ganz leicht. Gut 50 Gäste saßen in der Lobby und lauschten dem knapp anderthalbstündigen Programm.

Der Song „Take ist easy“ darf nicht fehlen: „Der hat die Band groß gemacht – und ist so alt wie ich – 1972 geschrieben“, erzählt der Fast-Lane-Gründer. Der Bandname leitet sich natürlich auch aus einem Lied ab: „Live in the Fast Lane“ heißt der und wird natürlich auch gespielt. Wohlfahrt hat durchaus die Stimme, die oftmals dem Original sehr nahekommt. Wie auch bei den Vorbildern, singen auch bei „Fast Lane“ alle Musiker – sowohl solistisch als auch im Chor. Etwa bei „Seven bridges“, das es nur als Live-Aufnahme gibt und nie ein Studio von innen gesehen hat. „Fast Lane“ gelingt die A-Capella-Version ganz wunderbar. Die Eagles haben immer großen Wert auf präzisen, mehrstimmigen Harmoniegesang gelegt – dem eifert die Tribute-Band nach. Denn der typische, ureigene Eagles-Sound ist ein wohldosierter Mix aus Country, Folk, Bluegrass und Rockmusik – zu verdanken in der Hauptsache den

musikalischen Köpfen und Eagles-Gründungsmitgliedern Don Henley und Glenn Frey. Hervorgekommen sind so wunderbare Rocktitel und Balladen wie „I can’t tell you why“, „Heartache tonight“, „Take it to the limit“, „Peaceful easy feeling“ oder „Hole in the World“. „Das könnte nicht aktueller sein“, sagt Wohlfahrt über den Song, den die Eagles anlässlich des Terroranschlags am 11. September 2001 schrieben.

„Jetzt wollen wir mal die Sau rauslassen“, verspricht Wohlfahrt. „Funkig-eunuchig“ nennt er den Titel „One of these nights“ – bei dem die Sänger in die Stimmen der Bee Gees verfallen und sich ein paar Oktaven nach oben schrauben. Das Publikum quittiert es mit Beifall, wie auch schon zuvor bei „Seven bridges“.

Worauf am Ende alle noch warten, das bekommen sie auch: Mit Hotel California schrieben die Eagles einen der erfolgreichsten Titel der Rockgeschichte. Und als Sahnebonbon obenauf soll „Desperado“ den Heimweg verzuckern: eine bittersüß-sehnsüchtige Ballade zum Wegschmelzen.

Wer jetzt noch nicht genug hatte, konnte sich am Samstagabend in der Kaminbar noch ein Soloprogramm von Thomas Wohlfahrt auf der Zunge zergehen lassen.

Von Regine Buddeke

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