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Kultur Filme mit Kidman und Brühl im Berlinale-Wettbewerb
Nachrichten Kultur Filme mit Kidman und Brühl im Berlinale-Wettbewerb
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16:03 11.12.2015
Emma Thompson als Anna Quangel und Brendan Gleeson als ihr Mann Otto Quangel in «Jeder stirbt für sich allein». Quelle: Marcel Hartman/X-Verleih
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Berlin

Filme mit Stars wie Daniel Brühl, Nicole Kidman und Colin Firth gehen ins Rennen um den Goldenen Bären der 66. Berlinale. Die Internationalen Filmfestspiele Berlin (11. bis 21. Februar 2016) gaben am Freitag die ersten fünf Filme für den offiziellen Wettbewerb bekannt.

Dazu gehört auch das mit Emma Thompson, Brendan Gleeson und Daniel Brühl verfilmte Drama "Jeder stirbt für sich allein". Grundlage für den Film des Schweizer Regisseurs Vincent Perez ist der weltberühmte Roman von Hans Fallada über ein Berliner Paar, das Widerstand gegen die Nazis leistet. Den Vorsitz der internationalen Jury hat Hollywood-Star Meryl Streep übernommen.

In der Bären-Konkurrenz ist auch "Genius" von Michael Grandage. Colin Firth ("The King's Speech") spielt in dem Film den New Yorker Verlagslektor Max Perkins, der unter anderem Schriftsteller wie Ernest Hemingway und Thomas Wolfe (gespielt von Jude Law) betreute. Auch Nicole Kidman und Laura Linney standen für den Film vor der Kamera.

Außer Konkurrenz zeigt US-Regisseur Michael Moore ("Bowling For Columbine") in der Special-Reihe seinen neuen Dokumentarfilm "Where To Invade Next". In der Kinosatire marschiere Moore als "Ein-Mann-Armee der USA" in Europa ein, kündigte der Verleih den Film an. Moore sei aber nicht unterwegs, um Länder zu besetzen, sondern um Ideen für seine Landsleute zu Hause erobern. "So sucht und findet er in verschiedenen europäischen Ländern und in Tunesien viele positive Beispiele für faire Politik und gute Lebens- und Arbeitsbedingungen."

Bären-Chancen hat als offizieller Wettbewerbsfilm die Produktion "Midnight Special" von Jeff Nichols ("Mud"). Der US-Regisseur drehte unter anderem mit Hollywoodstar Kirsten Dunst ("Spider-Man") und Adam Driver. Für den Wettbewerb ausgewählt wurden außerdem "Boris sans Béatrice" des kanadischen Regisseurs Denis Côté ("Vic + Flo haben einen Bären gesehen") sowie die Dokumentation "Zero Days" von US-Filmemacher Alex Gibney ("Taxi zur Hölle") über den Cyberwar.

dpa

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