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Kultur Frank Dellé probt mit dem Filmorchester
Nachrichten Kultur Frank Dellé probt mit dem Filmorchester
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19:51 20.09.2017
Frank Dellé ist einer von drei Frontmännern der Band Seeed und auch als Solist aktiv. Quelle: foto: dpa
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Potsdam

„Vor zwei Wochen hat Seeed in der Uckermark ein Geheimkonzert gegeben“, erzählt Seeed-Sänger Frank Dellé am Mittwoch in Potsdam. Wer dabei war, konnte meinen, die bürgerlich-freakig-patriarchalische Vision von Peter Fox (schöne Frau, 20 Kinder, Haus am See) sei Wirklichkeit geworden.

Während sich die Berliner Reggae-Kultband offiziell bis Mitte 2018 eine Auszeit gönnt, kann sich der 47-jährige Dellé seinen Soloprojekten widmen. Am Mittwoch probte er mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg für ein erstes gemeinsames Konzert, das Freitagbend im Potsdamer Nikolaisaal stattfindet. Der Musiker kennt die Medienstadt gut. 2001 schloss er hier an der Potsdamer Filmhochschule ein Toningenieur-Studium ab. „Mittlerweile wohnt meine Muter am Griebnitzsee. Auf sie macht es natürlich einen besonderen Eindruck, wenn der Sohn aus der Popmusikbranche mit einem großen Orchester auftritt“, verrät Dellé.

Bernd Wefelmeyer, der morgen dirigiert, war sein Dozent für Gehörbildung. 2015 besuchte der heute 77-Jährige eines seiner Konzerte im Berliner Postbahnhof am Ostbahnhof und beschloss, die wichtigsten Lieder von den beiden Dellé-Alben „Befor I Grow Old“ und „NEO“ für Band und Orchester zu arrangieren. Das Programm umfasst 24 Titel, Dellé selbst hat die Abfolge zusammengestellt.

Darunter sind sechs Lieder, die nur von der Band oder vom Orchester angestimmt werden. Aber in der Regel sollen sich die symphonischen Klänge mit dem Groove der Band verbinden. „Hier zeigt es sich, ob ein Song gut ist und genug Potenzial hat“, meint der gebürtige Berliner, der in Ghana, der Heimat seines Vaters, die Grundschule besuchte, dann aber in Niedersachsen Abitur machte. „Das Orchester wird uns mit Streichern und Bläsern additiv unterstützen, das richtige Reggae-Feeling kommt aber von meiner sechsköpfigen Band“, so Dellé.

Von Karim Saab

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