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Kultur Folcini zeigt Bilder
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15:48 14.08.2015
Fredo Folcini in seiner Ausstellung. Quelle: Christel Köster
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Potsdam

Angst vor Farbe kennt Fredo Folcini nicht. Mögen andere Maler Rot nur vorsichtig einsetzen, knallt der Babelsberger Künstler gleich großflächig ein gesamtes Bild damit zu. Im rechten Viertel prangt eine Zahl: 1815. Ist das Jahr der Napoleonischen Kriege, des Wiener Kongresses gemeint? Kann sein, muss aber nicht. Seit Donnerstagabend zeigt Folcini seine Bilder im Souterrain der Nikolaikirche. Berühmtheiten wie Joan Miró oder Jackson Pollock haben bei einigen Arbeiten sichtlich Pate gestanden. Ganz bewusst – der 56-Jährige möchte „optisch jeden befriedigen“. Erst seit zwei Jahren malt Folcini, der außer Maler auch Filmregisseur und Drehbuchautor ist, will sich nicht festlegen. „Mein Stil? Kein Stil!“ Zu seinen beeindruckendsten Bildern gehören die zurückgenommenen Motive.

Den poetischen Titel der Schau „Nicht jeder, der wandert, geht verloren“ griff St.-Nikolai-Pfarrer Matthias Mieke bei der Vernissage launig auf. „Ein wunderbares Motto! In meinen Anfängen in der Nikolaikirche bin ich hier ständig verloren gegangen“, erzählte Mieke. Und weiter: In seinem Telefonbuch firmierte Fredo Folcini versehentlich als „Frodo“ – der Hobbit aus „Der Herr der Ringe“-Trilogie „ist ja auch viel gewandert“.

Ausstellung „Nicht jeder, der wandert, geht verloren“, Nikolaikirche, bis 31. Oktober, täglich 10 bis 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Von Ricarda Nowak

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