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Geheimnistuerei um Harry-Potter-Bühnenstück

Theater Geheimnistuerei um Harry-Potter-Bühnenstück

Knapp einen Monat vor der Premiere dürfen einige Fans das langersehnte Bühnenstück über Harry Potter sehen. Doch Autorin Rowling ruft sie zur Schweigsamkeit auf - und ärgert sich über rassistische Kommentare im Netz.

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J. K. Rowling 2012 in London.

Quelle: Lewis Whyld / Pa Wire

London. Neunzehn Jahre nach dem ersten Buch hat es Harry Potter auf die Bühne geschafft. Doch was dort zu sehen sein wird, bleibt zunächst ein Geheimnis. Für die erste Vorpremiere von "Harry Potter and the Cursed Child" (Harry Potter und das verwunschene Kind) am Dienstagabend in London wurden zwar Karten verkauft, aber keine Journalisten zugelassen.

Etwas Aufregung gab es um rassistische Zuschriften, die Potter-Autorin J.K. Rowling eigenen Angaben zufolge in sozialen Netzwerken erhalten hatte. Es ging um die Figur der Hermine, die im Theaterstück - anders als in den Filmen - dunkelhäutig ist. Sie wird von der britischen Schauspielerin Noma Dumezweni dargestellt.

Rowling sagte dem "Observer": "Mit meiner Erfahrung in den Sozialen Medien habe ich mir schon gedacht, dass es Idioten geben wird, die dazu ihren Senf geben." Noma Dumezweni sei ausgewählt worden, weil sie die beste Schauspielerin für die Rolle gewesen sei. Eine schwarze Hermine habe ihren "absoluten Segen", sagte Rowling.

Zum Inhalt des neuen Bühnenstücks wollte die Bestseller-Autorin vor der offiziellen Premiere am 30. Juli so wenig wie möglich verraten. In einem Internet-Video rief die 50-Jährige dazu auf, keine Details preiszugeben. "Ich bitte Sie, die Geheimnisse für sich zu behalten, damit das Publikum die Überraschungen genießen kann, die wir eingebaut haben", sagte Rowling.

Die neue Geschichte von J.K. Rowling, Jack Thorne und John Tiffany ist das erste Potter-Abenteuer, das im Original im Hinblick auf eine Bühnenfassung geschrieben wurde. Zumindest die groben Züge der Story sind schon bekannt: Der einstige Zauberlehrling Harry Potter ist inzwischen Familienvater und arbeitet im Ministerium für Magie. Seinem jüngsten Sohn Albus Severus macht das Familienerbe zu schaffen. Seine Jugendfreunde Ron und Hermine sind miteinander verheiratet. Die 175 000 Tickets für das zweiteilige Stück im Palace Theatre London waren innerhalb von 24 Stunden ausverkauft.

Zwischen 1997 und 2007 erschienen aus der Feder von Rowling sieben "Harry Potter"-Romane in fast 80 Sprachen, weltweit verkauften sich 450 Millionen Exemplare. Am 31. Juli erscheint ein Skript-Buch des Bühnenstücks in englischer Sprache. Eine deutsche Fassung will der Carlsen Verlag im Herbst auf den Markt bringen.

dpa

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