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Kultur Gemälde ruiniert: Restaurator muss 26.000 Euro Geldstrafe zahlen
Nachrichten Kultur Gemälde ruiniert: Restaurator muss 26.000 Euro Geldstrafe zahlen
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14:47 08.08.2018
Der Münchner Galerist vergleicht in seiner Galerie das mutmaßlich durch einen Restaurator beschädigte Kunstwerk „Mönch mit zwei Bierkrügen und einem Krug“ von Eduard von Grützner mit einem Bild, das vor der Restauration aufgenommen wurde. Quelle: Matthias Balk/dpa
München

Weil er vier Ölgemälde mit seiner Arbeit beschädigt hat, soll ein Restaurator einem Galeristen 26.000 Euro zahlen. Das Oberlandesgericht München bestätigte am Mittwoch weitgehend ein früheres Urteil des Landgerichts Traunstein, das der Restaurator angefochten hatte. Die dortigen Richter waren der Argumentation des Galeristen bei drei Bildern teilweise gefolgt und hatten Ansprüche gegen den Beklagten anerkannt.

Ein Gemälde soll nun fast 20.000 Euro weniger wert sein

Unter den Bildern ist auch das Gemälde „Der Schreiber“ des Malers Carl Spitzweg (1808-1885). Es soll vor der Restaurierung einen Zeitwert von 20.000 bis 25.000 Euro gehabt haben. Nachdem der Mann das Bild mit zu scharfen Lösungsmitteln gereinigt habe, sei der Verkaufswert auf 5500 Euro gesunken – so der Vorwurf.

Eine Revision gegen das Urteil ließ der Senat nicht zu. Der Restaurator kann dagegen aber eine Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesgerichtshof einlegen.

Von dpa / RND

Ein Münchner Galerist hat einen Restaurator verklagt, weil dieser Ölgemälde durch Lösungsmittel beschädigt haben soll. Der Vorwurf: Die Behandlung der Bilder soll zu massiven Wertverlusten geführt haben.

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