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Kultur Gentleman glaubt nicht mehr an Weltfrieden
Nachrichten Kultur Gentleman glaubt nicht mehr an Weltfrieden
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11:04 27.06.2016
Der deutscher Reggae-Musiker Gentleman ist desillusioniert. Quelle: Paul Zinken
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Berlin

Anscheinend lernen wir nicht aus der Geschichte und wiederholen immer unsere Fehler", sagte der Kölner der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf Fremdenhass und Terrorismus.

"Ich glaube nicht mehr daran, dass wir alle in Frieden leben werden. Die Hoffnung ist leider gestorben. Aber ich glaube daran, dass es immer zwei Seiten geben wird. Im Moment ist die eine Seite lauter, deswegen ist es wichtig, die Stimme zu erheben." Probleme anzusprechen sei besser als sie totzuschweigen.

Von der Angst vor Terrorismus solle man sich aber nicht den Spaß am Leben nehmen lassen, sagte Gentleman: "Wenn wir resignieren und keine Musik mehr machen und wegen einer Bombendrohung nicht mehr zum Fußballspiel gehen und nicht mehr lachen, dann ist es vorbei."

Gemeinsam mit Ky-Mani Marley, einem Sohn von Bob Marley, hat der 41-Jährige gerade das Album "Conversations" veröffentlicht.

dpa

US-Superstar Beyoncé (34) ist ohne Vorankündigung bei den BET Awards in Los Angeles aufgetreten und ist zum Song "Freedom" ihres neues Albums "Lemonade" durchs Wasser getanzt.

27.06.2016

Er war der ewige Schimanski – und doch war Götz George so viel mehr. Die Rolle des raubeinigen „Tatort“-Kommissars verfolgte ihn über Jahrzehnte. Aber unbestritten war George einer der größten deutschen Schauspieler. Ein Nachruf auf den mit 77 Jahren verstorbenen Ausnahmeschauspieler

Er war ein Raubein mit Charme, ein Intellektueller, ein sanfter Künstler, ein aufbrausender Charakter. Götz George war nicht nur einer der vielfältigsten Schauspieler des Landes, sondern ein Mensch mit vielen Facetten. Er wurde 77 Jahre alt.

27.06.2016
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