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Genug ist nie genug: Grateful Deads Abschiedskonzert

Musik Genug ist nie genug: Grateful Deads Abschiedskonzert

Zwanzig Jahre nach dem letzten Auftritt zog es Grateful Dead als Band wieder auf die Bühne: zum 50-jährigen Jubiläum und einem grandiosen Abschied im Juli 2015. Die Aufzeichnung der drei triumphalen Konzerte in Chicago wurde nun als "Fare Thee Well" veröffentlicht.

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Volles Haus. Foto: Chad Smith

Berlin. Nachdem es den Dead 2015 zunächst mit dem Jubiläumsalbum "Thirty Trips Around The Sun" zum ersten Mal der Sprung in die deutschen Albumcharts gelang, legt die legendäre Band aus den Vereinigten Staaten mit verschieden umfangreichen Boxen unter dem Titel "Fare Thee Well: Celebrating 50 Years Greatful Dead" zu den drei Konzerten im Stadion Soldier Field nach.

Diese sagenumwobenen Grateful Dead, wohl die amerikanischte aller Bands mit ihrem Stil-Mix von Bluegrass über Folk, Blues und Rock bis Jazz, sind noch immer eine Formation die polarisiert. Aber ihre Fans, die "Deadheads", finden sich sowohl unter den Nachgeborenen, wie auch unter US-Präsidenten. Den zuvor letzten Grateful-Dead-Auftritt gab es 1995 in Soldier Field. Es war das Jahr, in dem Band-Leader Jerry Garcia mit 53 Jahren in einer Drogen-Entzugsklinik starb.

In den USA sorgte die Konzert-Ankündigung für einen Run auf die Tickets; online versuchten mehr als eine halbe Million Menschen Karten zu ergattern und absurde Forderungen im Weiterverkauf (6000 Dollar) sorgten für Schlagzeilen. Die Konzerte am 3., 4. und 5. Juli waren im Nu ausverkauft. Insgesamt gab es 360 000 Zuschauer im Stadion, viele weitere am Pay-TV und weltweit in Kinos, wo die Show live verfolgt werden konnte.

Unbeeindruckt von der gigantischen Kulisse in Chicago beginnt das vierköpfige Herz von Grateful Dead aus Bob Weir, Phil Lesh, Mickey Hart und Bill Kreutzmann mit einem Klassiker. Unterstützt von Trey Anastasio, Bruce Hornsby und Jeff Chimenti wird "China Cat Sunflower" an die erste Stelle der Tracklist gesetzt. Live und in elegischer Länge geht es weiter. "Fare Thee Well" ist Grateful Dead satt.

dpa

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