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Großes Interesse an Helmut-Schmidt-Sendungen

Medien Großes Interesse an Helmut-Schmidt-Sendungen

Der Tod von Altbundeskanzler Helmut Schmidt stand am Dienstagabend im Mittelpunkt der großen Programmanbieter. Das Publikum zog mit.

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Helmut Schmidt ist am Dienstag im Alter von 96 Jahren in Hamburg gestorben.

Quelle: Wolfgang Kumm

Berlin. Die Sondersendungen über Altbundeskanzler Helmut Schmidt waren beim Fernsehpublikum am Dienstagabend gefragt.

Die ARD-Gesprächsrunde "Zum Tode von Helmut Schmidt" mit SPD-Politiker Peer Steinbrück, Talkerin Sandra Maischberger und dem zugeschalteten früheren WDR-Intendanten Friedrich Nowottny sahen um 20.15 Uhr 4,85 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 15,5 Prozent).

Das "ZDF spezial" um 19.22 Uhr interessierte 4,68 Millionen Menschen (17,5 Prozent). Am späteren Abend schalteten im ZDF um 22.15 Uhr 2,70 Millionen (11,8 Prozent) den Film "Ein Leben für die Politik" ein und um 23.15 Uhr im Ersten 1,50 Millionen (11,4 Prozent) den Beitrag "Helmut Schmidt - Hanseat und Staatsmann".

Wer im Ersten die Helmut-Schmidt-Berichterstattung ab 20.15 Uhr verfolgt hatte, blieb auch dran. Mehr noch: Die Serien legten sogar noch zu. Um 21 Uhr sahen 5,50 Millionen Zuschauer (18,1 Prozent) die Anwaltsserie "Die Kanzlei" mit Sabine Postel und Herbert Knaup, ab 21.50 Uhr dann 5,20 Millionen (19,6 Prozent) die Krankenhaussoap "In aller Freundschaft".

Die RTL-Krimiserie "Bones - Die Knochenjägerin" brachte es mit zwei Folgen auf 2,82 Millionen (9,0 Prozent) und 2,67 Millionen Zuschauer (9,0 Prozent), die ZDF-Reportage um 20.35 Uhr "Wie viele Flüchtlinge verträgt Deutschland?" auf 2,75 Millionen (8,8 Prozent) und die Sat.1-Komödie "Russendisko" mit Peri Baumeister auf 1,75 Millionen (5,8 Prozent).

Einen guten Start hatte die neue Kabel-eins-Reihe "Rosins Kantinen mit 1,53 Millionen Zuschauern". Die Vox-Reihe "Geschickt eingefädelt" verbuchte 1,38 Millionen Zuschauer (4,4 Prozent) und die ProSieben-Trickserie "Die Simpsons" 1,38 Millionen (4,4 Prozent).

Im Jahresverlauf liegt der Vorjahressieger, das ZDF, mit 12,5 Prozent Marktanteil vorn. Das Erste kommt auf 11,5 Prozent. RTL ist weiter stärkster Privatsender und erreicht 10,0 Prozent. Danach kommen Sat.1 und ProSieben mit 8,0 und 5,3 Prozent. Vox erzielt 5,0 Prozent, Kabel eins 3,8 Prozent, RTL II 3,7 Prozent und Super RTL 1,7 Prozent Marktanteil.

dpa

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