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Grütters: Gründungsintendanz Berliner Schloss startet 2016

Kunst Grütters: Gründungsintendanz Berliner Schloss startet 2016

Die Erwartungen an Neil MacGregor sind hoch. Die Kulturstaatsministerin erwartet wichtige Impulse für den Geist des neuen Schlosses. MacGregor (69) war zuvor Direktor des British Museum in London.

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Neil MacGregor ist der designierte Gründungsintendant des Berliner Schlosses.

Quelle: Martin Schutt

Berlin. Die Gründungsintendanz für das geplante

Humboldt Forum im Berliner Schloss ist nach Angaben von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) Anfang des Jahres startbereit.

"Alle rechtlichen und finanziellen Voraussetzungen sind dann geschaffen, das Team um Neil MacGregor kann loslegen", sagte Grütters der Deutschen Presse-Agentur. MacGregor (69), der bisherige Direktor des British Museum in London, hat demnach inzwischen seinen Vertrag als leitender Gründungsintendant. 

Es gibt einen Personal- und einen ersten Finanzierungsplan. Und als Rechtskonstruktion für das Gründungsteam wird laut Grütters eine Humboldt Forum Kultur GmbH geschaffen, deren Geschäftsführer gleichzeitig als Kulturvorstand in der derzeit verantwortlichen Baustiftung sitzen soll.

"Damit haben wir die notwendige Vernetzung und rücken das eigentliche Kulturvorhaben jetzt in den Vordergrund", so die Staatsministerin. Das Humboldt Forum soll, ähnlich wie das Centre Pompidou in Paris, ab 2019 ein Kultur- und Ausstellungszentrum werden.

Der dafür laufende Wiederaufbau des Berliner Schlosses ist derzeit mit rund 590 Millionen Euro veranschlagt. Für die inhaltliche Vorarbeit unter MacGregor stehen im kommenden Jahr 3,5 Millionen Euro zur Verfügung, 2017 soll es ein zweistelliger Millionenbetrag sein.

Sie erwarte sich von dem Team um den renommierten britischen Ausstellungsmacher neue Impulse für die Museumsarbeit, sagte Grütters. "Ich würde mir wünschen, dass hier horizontal in Themen gedacht wird und nicht in gegebenen Sammlungsbeständen", sagte sie.

"Schließlich soll es um große Menschheitsthemen wie Religion oder Migration oder um Fragen zu Leben und Tod gehen. Da ist ein souveräner Umgang mit den Sammlungen gefragt."

dpa

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