Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -3 ° Sprühregen

Navigation:
Gut gelaunte Schwermut - Element of Crime in Hamburg

Musik Gut gelaunte Schwermut - Element of Crime in Hamburg

Lakonisch, melancholisch - und trotzdem gut gelaunt: Die Berliner Band Element of Crime hat am Freitagabend auf der Hamburger Stadtpark-Bühme ein umjubeltes Konzert unter freiem Himmel gegeben.

Voriger Artikel
US-Rapper Pitbull mit Hollywood-Stern geehrt
Nächster Artikel
Münzfund in Sächsischer Schweiz wächst auf 1494 Stücke

In seinen Liedern fragt Sven Regener von Element of Crime zum Beispiel: «Wie viele Erdbeereise muss der Mensch noch essen?»

Quelle: Britta Pedersen

Hamburg. Das Quartett um Sänger Sven Regener, das sich für den Abend um einen Saxofonisten und einen Akkordeonisten verstärkt hatte, spielte sich rund zwei Stunden lang quer durch ihr deutschsprachiges Repertoire aus einem Vierteljahrhundert.

Die Rock-Poeten eröffneten das Konzert mit "Wenn der Morgen graut" von ihrem Album "Die schönen Rosen" (1996). Im Mittelpunkt standen aber Songs ihrer beiden jüngsten Alben "Immer da wo du bist bin ich nie" und "Lieblingsfarben und Tiere" - etwa "Kaffee und Karin", "Immer so weiter" oder "Liebe ist kälter als der Tod".

Wenn Regener mit seiner rauchig knarzenden Stimme vom "Jammern und Picheln im Gartencafé" singt oder fragt "Wie viele Erdbeereise muss der Mensch noch essen", stiehlt sich immer wieder ein kindliches Lächeln auf das Gesicht des 55-Jährigen - trotz aller Lässigkeit und Nonchalance.

Regener zeigte sich ungewohnt redselig - und sehr beschwingt. In seinen traditionellen Schlachtruf "Romantik!", den er mit linkisch emporgereckten Armen und strahlend zum Besten zu geben pflegt, brach er aber nur zum Schluss des Konzerts aus.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Kultur
www.esprit.de
MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg

Die olympischen Spiele werden künftig nicht mehr bei ARD und ZDF übertragen - eine gute Entscheidung?