Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Kultur "Guten Rutsch!": Ein Streitfall für Sprachforscher
Nachrichten Kultur "Guten Rutsch!": Ein Streitfall für Sprachforscher
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:24 27.12.2015
«Gute Reise» ins neue Jahr! Quelle: Carmen Jaspersen
Anzeige
Berlin

r. Beim Versuch, die Herkunft des im deutschen Sprachraum weit verbreiteten Ausdrucks zu klären, gibt es im Kern zwei Richtungen:

Manche führen den "Rutsch" auf "Rosch Haschana" zurück, den ersten Tag des Jahres im jüdischen Kalender. "Rosch" bedeutet zu Deutsch etwa Kopf oder Anfang. Das Wort aus dem Hebräischen habe sich im Deutschen dann in "Rutsch" verwandelt. Mit einem "Guten Rutsch" wünsche man also einen guten Anfang, lautet die These.

Andere Forscher hingegen verweisen auf den schon im 19. Jahrhundert vor allem in norddeutschen Dialekten gebräuchlichen Abschiedsgruß "Guten Rutsch" im Sinne von "Gute Reise". Abstecher, Ausflug, Besuch, Spritztour, Spazierfahrt oder Landpartie führt auch der Duden als Synonyme für das "umgangssprachlich veraltende" Wörtchen "Rutsch" an. Also dann: "Gute Reise" ins neue Jahr!

dpa

Leonard Lansink (59), seit mehr als 20 Jahren ZDF-Ermittler "Wilsberg" aus Münster, hat sich für seine Eheringe etwas Spezielles einfallen lassen. "Ich habe in unsere Eheringe innen je einen schwarzen Diamanten einfassen lassen", sagte Lansink, im westfälischen Hamm geboren, in einem Gespräch mit der "Bild am Sonntag".

27.12.2015

Der lettische Stardirigent Mariss Jansons dirigiert zum dritten Mal das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker. Das weltumspannende Ereignis ist auch für ihn etwas ganz Besonderes.

27.12.2015

Geburten in England und Schweden, Taufen in England, Schweden, Monaco, die Queen als längste amtierende Monarchin Großbritanniens: In Europas Adelshäusern ist dieses Jahr viel passiert. Ein Rückblick.

27.12.2015
Anzeige