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Gwyneth Paltrow verliert gegen mutmaßlichen Stalker

Leute Gwyneth Paltrow verliert gegen mutmaßlichen Stalker

Die Schauspielerin fühlt sich seit Jahren von einem Mann belästigt. Vor einigen Jahren wurde er wegen Stalkings verurteilt. In einem neuen Fall ist der Mann nun jedoch freigesprochen worden.

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Gwyneth Paltrow scheiterte vor Gericht. Foto: Ursula Düren

Los Angeles. In einem neuen Stalking-Prozess in Kalifornien hat Oscar-Preisträgerin Gwyneth Paltrow (43, "Shakespeare in Love") eine Niederlage erlitten.

Ein 66-jähriger Mann aus dem Bundesstaat Ohio wurde nach Medienberichten am Mittwoch von einem Geschworenengericht in Los Angeles vom Vorwurf der Nachstellung freigesprochen. Die Geschworenen sahen auch davon ab, den Mann in eine psychiatrische Klinik einzuweisen, berichtete das Promiportal "TMZ.com". Zur Begründung des Freispruchs wurden in US-Medien keine Details bekannt.

Die Schauspielerin hatte in dem Prozess unter Tränen angegeben, seit vielen Jahren große Angst vor dem Mann zu haben. Sie sagte, sie leide nun schon seit 17 Jahren an seinen Nachstellungen und habe auch Angst um ihre Kinder.

Es war das zweite Verfahren gegen den im vergangenen Jahr festgenommenen US-Bürger. Bereits 1999 hatte der aufdringliche Fan der Schauspielerin nachgestellt. Ein Richter schickte den Mann 2001 in eine geschlossene psychiatrische Klinik. Nach seiner Entlassung habe er Paltrow ab 2009 insgesamt fast 70 Briefe und Pakete zukommen lassen - teils mit sexuellen und religiösen Inhalten. Demnach äußerte er unter anderem den Wunsch, Paltrow zu heiraten, schrieb aber auch von ihrem Tod.

Einige Briefe sollen auch an den Ex-Ehemann der Schauspielerin, den "Coldplay"-Sänger Chris Martin, adressiert gewesen sein. Außerdem soll er das Haus von Paltrows Eltern aufgesucht haben.

Vor Gericht hieß es, der 66-Jährige habe sich mit seinen Briefen bei der Schauspielerin entschuldigen wollen. Die Verteidigung meinte, er habe lediglich seine religiösen Überzeugungen schildern wollen. Dies habe er auch in Briefen an die ehemaligen US-Präsidenten George Bush und Bill Clinton getan.

Die Staatsanwaltschaft meinte aber, der Mann sei von Paltrow "besessen" und warnte, dass er sich nicht ändern werde, wie der Sender CBS berichtete. Im Falle eines Schuldspruchs hätten ihm mehrere Jahre Haft gedroht.

dpa

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