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Kultur Halbe Million Besucher im „Barberini“
Nachrichten Kultur Halbe Million Besucher im „Barberini“
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19:21 01.03.2018
Ausstellungseröffnung „Hinter der Maske,Künstler in der DDR“ im Museum Barberini mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Potsdam

Die neue Ausstellung im Potsdamer Museum Barberini mit Kunst aus der DDR hat einen guten Start hingelegt: In den ersten zehn Tagen seien rund 14 000 Besucher zur Schau „Hinter der Maske. Künstler in der DDR“ gekommen, teilte das Museum auf Anfrage mit.

„Hinter der Maske“ heißt die Ausstellung im Museum Barberini, die vom 29. Oktober 2017 bis zum 4. Februar 2018 in Potsdam zu sehen ist. Gezeigt wird Kunst aus der DDR - vier Generationen in Gemälden, Fotografie, Grafik, Collage, Skulptur und Aktionen. Ein Rundgang durch die Schau.

Gezeigt werden mehr als 100 Werke aus der Zeit des sozialistischen Deutschlands. Dabei stehen die Künstler und ihr Selbstverständnis im Mittelpunkt. Schwerpunkte sind Selbstporträts, Gruppenbildnisse und Atelierbilder. Daneben sind erstmals seit mehr als 20 Jahren auch 16 Werke aus der Galerie des Palasts der Republik zu sehen.

Neuer Blick auf DDR-Kunst

Mit der Ausstellung will das Museum einen neuen, kunsthistorischen Blick auf die DDR-Kunst werfen, die bislang meist in einem Zusammenhang mit dem politischen System der DDR gezeigt wurde. „Es wurde noch nie soviel diskutiert“, sagte Museumsdirektorin Ortrud Westheider in einer ersten Bilanz zu der Schau. „Es kommen nicht nur Besucher, die noch eine persönliche Beziehung zu der Kunst haben, sondern auch viele junge Leute.“

Gezeigt werden Arbeiten von 87 Künstlern, darunter sind Gemälde, Fotografien, Grafiken und Collagen. Ein Raum ist Skulpturen gewidmet. Zehn Werke stammen aus der Sammlung des Kunstmäzens und Museumsstifters Hasso Plattner. Hinzu kommen Leihgaben aus anderen Sammlungen, Galerien und Museen.

Interesse ungebrochen

An den Wochenenden habe es wegen der vielen Besucher auch wieder Schlangen vor dem Barberini gegeben, teilte das Museum mit. Es empfiehlt daher, vorab Tickets online zu buchen. Die Ausstellung ist noch bis zum 4. Februar zu sehen.

Von MAZonline

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