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Kultur Helene-Fischer-Mania in Stahnsdorf
Nachrichten Kultur Helene-Fischer-Mania in Stahnsdorf
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14:41 05.07.2015
Antonia Maaß aus Stahnsdorf ist riesiger Helene-Fischer-Fan.  Quelle: Julian Stähle
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Stahnsdorf

 Parfum, Bodylotion, Shampoo, CDs, DVDs, Schlüsselanhänger, Kaffeebecher – die Liste ließe sich endlos weiterführen. Es gibt fast nichts, was Antonia Maaß aus Stahnsdorf noch nicht hat, das mit ihrem großen Idol Helene Fischer zu tun hat. Das Regal, in dem einige der Kostbarkeiten ausgestellt sind, mutet an wie ein kleiner Schrein für die Schlagergöttin – hoch oben thront eine Collage mit Bildern der Sängerin. „Ich will gar nicht wissen, was alles zusammen gekostet hat“, sagt Antonia und lacht.

Mehr als neun Millionen verkaufte Platten

Helene Fischer wurde am 5. August 1984 im russischen Krasnojarsk als
Jelena Petrowna Fischer geboren.

6 Alben sind von Helene Fischer seit 2006 erschienen.

2,2  Millionen Mal wurde das 2013 erschienene Album „Farbenspiel“ bereits verkauft. Mit insgesamt mehr als neun Millionen verkauften Platten zählt Helene Fischer zu den erfolgreichsten Schlagersängern Deutschlands.

Die Fernsehsendung der Sängerin – „Die Helene Fischer Show“ – wird seit 2011 jährlich am ersten Weihnachtsfeiertag ausgestrahlt und gewann 2015 den Bayerischen Fernsehpreis.

Antonia schwärmt von Helenes Outfits

Begonnen hat Antonias Leidenschaft für Helene Fischer im Oktober 2013 bei der Hochzeit ihrer Cousine, erzählt die 15-Jährige. „Ich sollte mich um die Musik kümmern und meine Cousine hat sich Lieder von Helene gewünscht.“ Also habe sie in die Alben der 30-jährigen Sängerin reingehört. Wenig später stand ihre Cousine dann mit drei Karten für die Liveübertragung eines Helene Fischer-Konzerts im Kino vor der Tür – und nach diesem Abend war es um Antonia geschehen: „Ich kann mich noch genau an den Rock und die Bluse erinnern, die Helene zu Beginn des Konzerts getragen hat – ich habe das Outfit geliebt“, schwärmt die 15-Jährige. Sie habe sich dann intensiver mit der Sängerin beschäftigt und sich „schon ganz schön reingesteigert“, wie Antonia selbst sagt.

Eine selbstgemachte Helene-Collage der Schülerin Quelle: Christel Köster

Seitdem hat die Schülerin allerlei Fanartikel gekauft und teilweise auch selber gemacht: „Ich habe mir mal einen Kaffeebecher bedrucken lassen, weil das Original im Fanshop ausverkauft war und die Collage, die auf dem Regal steht, hab ich auch selbst gemacht.“ Sogar die Haare habe sie sich mal wie die Sängerin gefärbt, erzählt Antonia. Natürlich mit der Farbe, für die Helene Werbung gemacht hat – die leere Packung mit dem Porträt der Blondine steht noch heute in Antonias Regal.

Persönliche Autogrammkarte

Ihr schönster Moment mit Helene sei bei einem Konzert der „Farbenspiel“-Tour 2014 gewesen, erinnert sich die Schülerin. Die Karte dafür hatte sie kurz vorher noch im Internet ersteigert. „Bei einem Lied flog Helene auf einem Vogel durch die Halle und war einen kurzen Moment mit mir auf Augenhöhe. Ich hab kurz den Arm gehoben, um zu winken, und sie hat tatsächlich zurück gewunken“, erzählt die 15-Jährige. „Ich war total aus dem Häuschen!“ Ein weiteres Highlight sei außerdem eine persönliche Autogrammkarte der Sängerin für Antonia gewesen: „Für Toni“ steht darauf geschrieben und „Herzlich, deine Helene“.

Schülerin liest zum Einschlafen Interviews mit Helene Fischer

Die 15-jährige Stahnsdorferin mag nicht nur das Aussehen von Helene Fischer, sondern vor allem deren Stimme. „Ich finde es total beruhigend, wenn ich Helene höre, ihre Stimme bringt mich runter.“ Deshalb höre sie auch manchmal, wenn sie abends nicht schlafen kann, Interviews mit der Sängerin. Als Schlager sieht Antonia die Lieder von Helene Fischer nicht – „zumindest nicht mehr seit dem Album ’Für einen Tag’“, sagt die 15-Jährige. „Bei ’Farbenspiel’ sind meiner Meinung nach kaum noch Schlager dabei.“ Obwohl das für Antonia auch keine große Rolle spielt: „Es ist Helene und ich find’s toll“, sagt sie. Ihr Lieblingslied ist „Ein kleines Glück“ aus dem Album „Farbenspiel“. „Weil es da um Freundschaft geht und darum, jemanden auf seinem Weg zu begleiten“, sagt die Schülerin.

Natürlich ist Antonia auch am Wochenende im Berliner Olympiastadion mit dabei. Zum Konzert am Samstag geht sie zusammen mit ihrer Mutter. „Das Ultimative wäre natürlich, Helene mal persönlich zu treffen und mir ihr zu reden“, sagt Antonia. Und sie wäre auch gerne mal bei der Helene Fischer-Show dabei, die bisher immer im Berliner Velodrom aufgezeichnet wurde. „Aber die Karten sind in kürzester Zeit ausverkauft“, sagt die 15-Jährige.

Von Josephine Mühln

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