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Hendrix und drei Herren aus der Schweiz

MAZ-Konzerttipp Hendrix und drei Herren aus der Schweiz

Gerade waren Velvet Two Stripes aus St. Gallen in der Stadt. Drei Riot-Girls, die sich gierig auf dreckigen Garage-Rock und Blues stürzten. Nun machen The Sons of Morpheus Berlin ihre Aufwartung. Das Trio aus Basel kann von den guten alten Sachen ebenfalls nicht lassen. Sie sind gehen aber eher auf eine traumhafte Rock-Reise.

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Sie lassen niemanden wegdämmern: Sons Of Morpheus.

Quelle: Promo

Potsdam. Herauf aus den Tiefen der griechischen Mythologie steigen sie – die Söhne des Morpheus. Wie wir vom Lesen der Sagen des klassischen Altertums noch wissen, gebot Gott Morpheus über unsere Träume. Furchtbar wild, furchtbar bewegend und furchtbar erregend konnten diese Einflüsterungen ausfallen, die den Menschen nächtens erreichten. Das zumindest machen uns The Sons of Morpheus mit ihrem erst vor wenigen Tagen erschienenen zweiten Album „Nemesis“ glauben.

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Jeff Aug ist nicht nur der Kopf von Ape Shifter. Der Amerikaner, der im Allgäu lebt, ist auch ein Weltrekordhalter: 2009 und 2012 ist er im Guinness-Buch verzeichnet – in der Rubrik „Die meisten Auftritte in verschiedenen Ländern binnen 24 Stunden“. Mit seinen Jungs denkt und spielt Jeff schnell und laut jenseits von Kategorisierungen. Daher wird der aufgeschlossene Zuhörer genreübergreifend fündig und froh. Und zwar strikt instrumental. Spielarten von Metal, progressive Ansätze, die hardrockigen Siebziger, Punk und dessen Zuspitzungen knallt der Dreier uns auf seinem Studio-Debüt um die Ohren. Knackig, kraftstrotzend und immer schön kantig. Ape Shifter spielen am Sonntag, dem 30. April, um 21.30 Uhr mit JUD im Supamolly in Berlin-Friedrichshain.

Ape Shifter. Brainstorm/Rough Trade.

Basel scheint eine jener Städte in der Schweiz zu sein, in der seltsame und die Sinne betäubende Gewächse gedeihen. Eigentümliche, äußerst widerstandsfähige und schwer groovende Gebilde lassen Sänger und Gitarrist Manuel Bissig, Lukas Kurmann am Böller-Bass und Rudy Kink an Trommeln und Becken das entstehen. Hybride aus Stoner-Rock, Blues, Anleihen bei den Siebzigern und – war eigentlich gar nicht anders zu erwarten – aus psychedelischem Exzess. Jimi Hendrix und noch einen paar andere in einem wüsten Tanz – das ist die Nemesis, die rächende Göttin, die auf uns kommt. Wir kommen alle dran. Wir haben es ja nicht besser verdient.

Konzerte: Die Sons Of Morpheus treten am Donnerstag, dem 27. April, um 20 Uhr im Sage Club in Berlin-Mitte auf.

Von Ralf Thürsam

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