Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Kultur Eine Bond-Erscheinung und Kaffeeklatsch
Nachrichten Kultur Eine Bond-Erscheinung und Kaffeeklatsch
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:14 22.02.2018
Der Schauspieler Idris Elba ist jetzt auch Regisseur. Quelle: dpa
Anzeige
Berlin

Groß wie ein Bär, breit wie eine Tür – so ungefähr lässt sich der britische Schauspieler Idris Elba beschreiben. Der Mann ist eine Erscheinung. Und als möglicher neuer Bond-Darsteller im Gespräch, wenn Daniel Craig mal aufhören sollte. Als Schauspieler hat sich Idris Elba längst einen Namen gemacht und zum Beispiel Nelson Mandela gespielt, aber auch den Comic-Superhelden Thor. Nun ist er neuerdings Regisseur. Auf der Berlinale hat er am Donnerstag seinen ersten Film „Yardie“ vorgestellt. Ein Gangster-Stück, dass in Jamaika und England spielt. Nicht so brillant wie seine Schauspielleistungen in den TV-Serien „The Wire“ oder „Luther“, aber ein solides Stück. Dafür war sein Auftritt umso einnehmender.

Ohne wehleidig zu klingen – ein bisschen Pause sollte man sich während der Berlinale auch mal gönnen. Am besten ein wenig abseits des Trubels. Auf einer ruhigen Bank im Shopping-Center (wenn eine frei ist), in einem Café oder einfach rumlaufen. Es gibt aber auch die Möglichkeit, einen Pausenraum voll mit Luxusuhren aufzusuchen – die Glashütte-Lounge. Der Uhrenmacher ist einer der Berlinale-Hauptsponsoren. In die Lounge kann man aber nicht einfach so reinspazieren. Man braucht eine Einladung, die man durch hartnäckiges Fragen oder Glück bekommt. Die Lounge selbst ist eine Art Uhrenkabinett, durch die Promis geschleust werden. Die geben dort ihre Interviews und lassen sich mit den teuren Zeitanzeigern ablichten. Wenn man das gerade nicht live erlebt, ist das kein Problem, denn die Promibesuche sind auf großen Bildschirmen zu sehen und laufen in Dauerschleife. Dann doch lieber ins Shopping-Center.

Kaffeeklatsch – im Pressecenter gibt es mehrere Kaffeemaschinen, die von Kaffeepadfachkräften bedient werden. Und während der Kaffee dann so in den Becher träufelt, ergibt sich doch auch manchmal das eine oder andere Gespräch. So wie dieses vom Reporter belauschte: Journalist: „Die Arbeit hier ist doch bestimmt interessant“. Kaffeepadfachkraft: „Ja, schon“. „Laufen hier viele Stars vorbei?“ „Ja, gestern erst. Hab aber den Namen vergessen“. „Können Sie eigentlich auch die Filme hier gucken“. „Nein, keine Zeit“. „Ah, ok.“ „Ihr Kaffee ist fertig.“ „Ach ja, danke.“ Einige Dialoge in den zu sehenden Filmen sind übrigens auch nicht spannender.

Von Christian Meyer

Kultur Berlinale-Filmtipp - Hommage an den Berserker

Die Volksbühne ist eines der bekanntesten Theater in Berlin und eine bewegte Geschichte. Wie lebendig diese ist, zeigt der Film „Partisan“, der bei der Berlinale zu sehen ist. Der Streifen zeigt tolle Momente, heftige Szenen, außerdem kommen viele Stars des Theaters zu Wort. Der Film ist am Ende aber eine erstaunlich kritikfreie Hommage geworden.

22.02.2018

Mehr als 70 Vereine, die im Land Brandenburg Kulturveranstaltungen organisieren, fassen ihre Aktivitäten auch in diesem Jahr wieder in einer kostenlosen Broschüre zusammen. Die Präsentation des Heftes besuchten auch Vertreter des Landesrechnungshofes.

27.02.2018

Die iranische Komödie „Khook“ über einen Schweinemasken-Mörder, der reihenweise Filmemacher zur Strecke bringt, hat es zur Berlinale geschafft – und dann kehrt auch noch ein bedrängendes Thema auf die Leinwand zurück: unser Umgang mit Flüchtlingen.

23.02.2018
Anzeige