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Intersonanzen lockt mit 30 Uraufführungen

Neue Musik Intersonanzen lockt mit 30 Uraufführungen

Ein Festival setzt auf neugierige Besucher! Intersonanzen, das Brandenburgische Fest der Neuen Musik, hat beim Potsdamer Publikum immer noch einen schweren Stand. Viele Musikfreunde verbinden mit Neuer Musik atonalen Krach. Dabei ist der Sound zur Gegenwart ein ganz anderer.

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Fünf Musiker von LUX:NM bestreiten das Eröffnungskonzert.

Quelle: Foto: PR

Potsdam. Das Festival Intersonanzen, das am Freitag zum 16. Mal in Potsdam eröffnet wird, richtet sich an neugierige Menschen. Das ist leicht gesagt, denn die meisten Zeitgenossen bevorzugen nur Altbewährtes. Aber ist es nicht interessant, wie ein Posaunen-Quartett (Freitag, 21 Uhr) oder auch ein Schlagzeug-Quartett (Samstag, 18 Uhr) klingen? Komponisten aus Brandenburg und Berlin haben für ganz unterschiedliche Besetzungen etwa 30 Werke notiert, die an drei Tagen, meist in der Fabrik, zur Uraufführung kommen.

Wie klingt die Neue Musik heute? Die Zeiten, als Atonalität oder purer Lärm das Gebot der Stunde waren, sind längst vorbei. „Die stilistische Vielfalt ist die Stärke des Intersonanzen-Festivals“, sagt Susanne Stelzenbach, die dieses Mal die Programm-Verantwortung trägt. Die Namen ihrer Komponistenkollegen schlägt sie tendenziell verschiedenen Lagern zu. Gisbert Näther etwa, der mit zwei Uraufführungen am Start ist, sei eher Traditionalist. Helmut Zapf oder Alex Nowitz werden dagegen als Avantgardisten wahrgenommen, weil sie mit unkonventionellen Ausdrucksformen der Gegenwart gerecht werden möchten.

Susanne Stelzenbach betont, dass mit LUX:NM und dem Ensemble Mosaik zwei international hoch gehandelte Musiker-Formationen in Potsdam gastieren. „In Berlin sind deren Konzerte stets gut besucht, in Potsdam war es in der Vergangenheit oft schwer, eine größere Zahl offener Ohren zu versammeln“, räumt sie ein. LUX:NM ist die Abkürzung für „Luxus Neue Musik“. Mit Saxofon, Akkordeon, Posaune, Klavier und Cello eröffnen die Berliner am Freitag, 18 Uhr, mit einem „szenischen Konzert“ das Festival. Zwischen den Aufführungen wird ein Regisseur zusätzliche visuelle Impressionen zum Thema „Das Goldene Zeitalter“ stiften. 19.30 Uhr folgen dann fünf Kompositionen für Cello und Sopran, eine besonders intime Besetzung.

Am Samstag, 16 Uhr, wird das Festival in der Fabrik mit verschiedenen Konzerten fortgesetzt. 21.30 Uhr schlägt die Stunde der Elektroakustiker und Videokünstler.

Am Sonntag, 15 Uhr, erklingen in der Friedenskirche Sanssouci sieben Werke für Tuba, Blockflöte und Orgel. Neugierig?

 


Das gesamte Programm finden Sie unter: www.intersonanzen.de

Von Karim Saab

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