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Jamie-Lee ist trotz letzten Platzes zufrieden

Medien Jamie-Lee ist trotz letzten Platzes zufrieden

Jamie-Lee lässt sich vom letzten Platz beim Eurovision Song Contest die gute Laune nicht verderben.

"Ich bin natürlich ein bisschen traurig (...), aber ich gebe mir selber nicht die Schuld dafür.

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Jamie-Lee lässt sich nicht unterkriegen.

Quelle: Britta Pedersen

Stockholm. Ich war sehr zufrieden mit meinem Auftritt und ich glaube, ich habe mir nichts vorzuwerfen", sagte die 18-jährige Sängerin in der Nacht zum Sonntag im ARD-Interview.

Von ihrem Auftritt beim ESC in Stockholm vor 16 000 Zuschauern schwärmte sie: "Es war echt krass, wie die Leute abgegangen sind. Es war so eine coole Atmosphäre auf dieser Bühne. Es war einfach ein unglaubliches Erlebnis. Deswegen bin ich sehr stolz, dass Deutschland mich ausgewählt hat."

"Ich hatte eine unglaublich geile Zeit", sagte Jamie-Lee zu den Proben und dem gesamten Aufenthalt in Stockholm. "Ich bereue hier auf keinen Fall irgendwas. Wir haben soviel erlebt und soviel gearbeitet und soviel auch in der Freizeit miteinander gemacht, es war wirklich wie eine riesige Familie. Ich bin einfach nur froh, dass ich dabei war, auch wenn ich jetzt ganz hinten gelandet bin."

Der ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber, der auch für den ESC zuständig ist, stärkte der 18-Jährigen den Rücken: "Jamie-Lee ist eine besondere, liebenswerte junge Frau und eine wunderbare Sängerin. Ihr Auftritt war Eins A", teilte er in einer schriftlichen Stellungnahme mit. Doch: "International und beim Publikum in allen Altersschichten ist es offenbar eher auf Unverständnis gestoßen, dass ein Manga-Mädchen aus Deutschland antritt", fügte er als mögliche Erklärung für das schlechte Abschneiden an. Bereits im vergangenen Jahr hatte Deutschland mit der Sängerin Ann-Sophie auf dem letzten Platz beim ESC gelegen.

Jamie-Lee holte in diesem Jahr mit ihrem Song "Ghost" elf Punkte und landete auf dem letzten Platz. Die Sängerin Jamala sicherte sich mit dem Lied "1944" 534 Punkte und holte den ESC-Sieg für die Ukraine.

dpa

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