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"Jesus Christ Superstar" in Hamburg gefeiert

Musik "Jesus Christ Superstar" in Hamburg gefeiert

Glaube, Liebe, Hoffnung und Verrat: Der Musicalklassiker "Jesus Christ Superstar" hat am Mittwochabend ein umjubeltes Gastspiel an der Hamburger Staatsoper gefeiert.

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Glenn Carter als Jesus in Berlin bei der Fotoprobe zum Musical «Jesus Christ Superstar. 

Quelle: Jörg Carstensen

Hamburg. Die britische Neufassung von Bob Tomson, die von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice offiziell autorisiert wurde und noch bis zum 23. August zu sehen ist, begeisterte das Premierenpublikum mit gefühlvollen Balladen, mitreißenden Rocksongs und bewegenden Bildern. Als nach der intensiven und kaum zu ertragenden Kreuzigungsszene Jesus im Lichterkranz aufersteht und mit allen Mitwirkenden auf die Bühne schreitet, brandet stürmischer Beifall los und die Zuschauer erheben sich von ihren Sitzen.

Die Rockoper, die vor mehr als 40 Jahren uraufgeführt wurde, erzählt die letzten sieben Tage im Leben Jesus aus der Sicht des Judas und hat auch heute nichts von ihrer Aktualität eingebüßt. Die temporeiche Inszenierung setzt dabei auf Werktreue und ist eine Hommage an die Originalproduktion. Das Bühnenbild wird von einer mächtigen Dornenkrone beherrscht, die über allem schwebt, mit variablen Treppen, die von mächtigen Säulen begrenzt werden. So verwandelt sich die Bühne mal zum Tempel der Hohen Priester, mal zur Stadt Jerusalem oder zum Schauplatz des letzten Abendmahls.

In der Rolle des Jesus überzeugte Glenn Carter, der schon am Broadway die Rolle übernahm und 2000 in einer Neuverfilmung des Musicals mitwirkte: Neben sanften Gesten und gütigem Lächeln verleiht er seinem Jesus auch tiefe menschliche Züge, die ihn an seinem unausweichlichen Schicksal zweifeln lassen. Angst und Einsamkeit werden vor allem in dem bewegenden Song "Gethsemane" deutlich. Als sein Gegenpart fungiert Tim Rogers als ein ergreifender Judas, der seinen Chef aus Liebe verrät und daran zerbricht. Rachel Adedeji ist mit ihrer gefühlvollen Soulstimme eine sinnliche Maria Magdalena, besonders ergreifend in der Ballade "I Don't Know How To Love Him".

dpa

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