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Kultur Justin Timberlake lässt in Berlin keine Wünsche offen
Nachrichten Kultur Justin Timberlake lässt in Berlin keine Wünsche offen
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09:33 13.08.2018
Justin Timberlake begeistert in Berlin (Archiv-Bild). Quelle: AFP
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Berlin

Justin Timberlakes Konzert beginnt mit einer fairen Geste. Der Superstar lässt seine Musiker einzeln auf die Bühne treten und sich vorab Applaus abholen. Sie trotten wie Sportler aus der Kabine.

Perkussionisten und Bläser, Background-Sängerinnen und Tänzerinnen – gestikulierend heizen sie den Fans ein und spazieren an die Gewerke. Dann geht’s los, mit lautem Rumms erscheint der Mann, der den mehr als 20-köpfigen Wanderzirkus anführt: Justin Timberlake.

Justin Timberlake hat einen langen Weg hinter sich. Vom Schwarm der Boyband *NSYNC bis zum weltberühmten Star. Jetzt war er in Berlin.

Das Konzert des 37-jährigen US-Sängers erscheint auch in den 120 folgenden Minuten eher als Teamleistung denn als One-Man-Show. Während andere US-Stars (Katy Perry, Britney Spears, Kendrick Lamar) bei ihren Berliner Konzerten in diesem Jahr entweder komplett auf Live-Musiker verzichteten, sie kaum spielen ließen oder sie neben der Bühne platzierten, setzt Timberlake aufs ganze Ensemble.

Die Show ist handwerklich perfekt, hier tanzt der Sänger noch selbst, nutzt jeden Meter des quer durch die Meute mäandernden Laufstegs und nimmt auch mal die Akustikklampfe in die Hand.

Anders als in jungen Jahren

Musikalisch trotzt der ehemalige *NSYNC-Sänger seiner Boyband-Vergangenheit und spielt handgemachten Funk und Soul statt Kirmes-Pop und Schmusekitsch. Droht es mal kurz bei künstlichem Lagerfeuer und Getränken vom direkt an die Bühne gebauten Tresen langweilig zu werden, zieht Timberlake rechtzeitig den Joker. Er gibt eine Runde Schnaps aus, sagt „Prost!“ und spielt Megahits, die keinen Sekundenschlaf zulassen. „Sexy Back“, „Cry Me a River“, „Rock Your Body“.

Mit „Can’t Stop the Feeling” verabschiedet sich Timberlake am ersten von zwei Konzertabenden von den rund 13.000 Zuschauern. Er läuft noch mal quer durch den Innenraum, sein Kilometerstand dürfte mittlerweile zweistellig sein. Eine Zugabe ist nicht vorgesehen, der Popstar hat genug geliefert. „Das ist alles, was ich habe“, sagt er. Rhythmisches Klatschen mündet in Riesenapplaus.

Von Maurice Wojach

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