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Potsdams Wintermärchen in der Elbphilharmonie

Kammerakademie mit Thomas Quasthoff Potsdams Wintermärchen in der Elbphilharmonie

Ein Weihnachtsmärchen in der Elbphilharmonie Hamburg: Die Kammerakademie Potsdam bringt Weltstars Thomas Quasthoff, Angel Blue und Katharina Thalbach zusammen. Ein heiteres Zusammenspiel, bei dem vor allem das Orchester glänzen kann.

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Quelle: Suppa

Hamburg. Wirklich? Der Thomas Quasthoff? Eigentlich hatte der Bassbariton seine Karriere auf den großen Bühnen der Welt vor sechs Jahren beendet, seine öffentlichen (zumindest musikalischen) Auftritte sind seither rar geworden. Umso bemerkenswerter, dass der preisgekrönte Sänger für ein Weihnachtsprogramm auf der Bühne der Hamburger Elbphilharmonie stand: Zusammen mit der Kammerakademie Potsdam, der Berliner Schauspielerin Katharina Thalbach und der Sopranistin Angel Blue präsentierte er mehrere Tage hintereinander unter künstlerischer Leitung von Christoph Israel „Ein Wintermärchen“.
Es ist ein Kontrast zu den getragenen Weihnachtskonzerten: Ein heiter andächtiges Zusammenspiel von weihnachtlichem Volksliedgut, Auszügen aus den Händelschen Oratorien „Solomon“ und „Samson“ und Rezitationen von Brecht, Kästner und Ringelnatz. Katharina Thalbach, die auf dem Bühnensofa neben Quasthoff Platz genommen hat, interpretiert die Weihnachtsgeschichte „Die Falle“ des Schriftstellers Robert Gernhardt dabei so wunderbar munter, dass im Publikum  Kichern zu vernehmen ist. Doch den großen Auftritt hat vor allem das Potsdamer Orchester: Mal im Vordergrund, mal im Hintergrund füllt es den Großen Saal  mit Festlichkeit – und gibt vor allem den großartigen Bläsern des Ensembles immer wieder die Gelegenheit, sich hervorzutun. Und auch das Publikum darf sich selbst im Klangtempel klingen hören: Beim gemeinsamen Singen von "O du fröhliche".
Ein Jahr ist das neue Konzerthaus nun geöffnet – die Kammerakademie konnte mit „Ein Wintermärchen“ nun bereits zum dritten Mal dort spielen. „Es ist für uns eine große Ehre. Die Elphi bietet die einmalige Chance, mit der klassischen Musik ein breites Publikum zu erreichen“, sagt Alexander Hollensteiner, Geschäftsführer der Kammerakademie. Es war sicher nicht das letzte Potsdamer Gastspiel an der Elbe.

sup

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