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Kultur Kehlman doziert in Frankfurt über das Vergessen
Nachrichten Kultur Kehlman doziert in Frankfurt über das Vergessen
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10:27 04.06.2014
Daniel Kehlmann 2013 in Hamburg. Quelle: Axel Heimken
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Frankfurt/Main

In seiner Antrittsvorlesung am Dienstagabend verquickte er die Filme von Peter Alexander mit Texten von Ingeborg Bachmann und den Auschwitz-Prozessen.

Selbst aus den übelsten Unterhaltungsfilmen der 50er und 60er Jahre starre einen die Fratze des Wahnsinns an, sagte der Autor. "Mühsam Ausgesperrtes wird plötzlich sichtbar - als erschienen Geister aus leerer Luft. Vergessen ist eine anstrengende Übung. Verdrängung ist harte Arbeit."

An einer Bachmann-Erzählung, in der Nazis und Verfolgte an einem Tisch sitzen, lobte Kehlmann, ihre Moral liege darin, dass es keine Moral gebe. "Die fürchterlichsten Verbrechen sind geschehen, aber aus diesem Umstand lässt sich nichts gewinnen. Verbrechensopfer werden nicht bessere Menschen, sie werden nur beschädigt."

Unter dem Titel "Kommt, Geister" spricht Kehlmann ("Die Vermessung der Welt") noch bis in den Juli hinein einmal die Woche an der Frankfurter Goethe-Universität. Die Stiftungsgastprofessur wurde 1959 begründet.

dpa

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