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Köstliche Binoche: „Wie die Mutter, so die Tochter“

Kino Köstliche Binoche: „Wie die Mutter, so die Tochter“

Eine spießige 30-Jährige kann ihre ausgeflippte Erzeugerin nicht mehr ertragen. In der französischen Komödie „Wie die Mutter, so die Tochter“ (Kinostart am 14. September) rast Juliette Binoche auf einem rosa Roller durch die Stadt. Und reagiert auf die Schwangerschaft ihrer Tochter mit einer eigenen.

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Das Leben ist nicht immer rosarot: Mado (Juliette Binoche) auf ihrem heiß geliebten Moped.

Quelle: Foto: Prokino

Hannover. Regisseurinnen mit Frauenthemen haben in Frankreich Konjunktur – und das ganz ohne Quote. Nach „Das unerwartete Glück der Familie Payan“ über eine späte Schwangerschaft, geht jetzt Noémie Saglio, seit ihrer TV-Serie „Connasse“ Expertin für aktuellen französischen Humor, das Thema an. Leider eine Spur derber.

Die Geschichte startet gut, wenn die gestresste Ehefrau sich über ihre Mitbewohnerin ärgert, die nächtens angesäuselt ins Bett fällt – denn das ist ihre Mutter. Avril (Camille Cottin), eine spießige 30-Jährige, erträgt die lebenslustige Mama Mado (Juliette Binoche) zähneknirschend, die mangels Job bei ihr wohnt, sich aushalten lässt und gern auf dem rosa Moped durch die Stadt rast.

Als Avril glücklich Nachwuchs erwartet, reagiert die immer noch postpubertäre Mado sauer. Sie befürchtet, wegen des Kindes ihre Bleibe zu verlieren. Und wird nach einem Quickie im Auto mit ihrem Ex-Gatten (Lambert Wilson) selbst noch einmal schwanger. Die Hormone spielen verrückt, zwischen Mutter und Tochter wachsen die Spannungen.

So richtig kommt die Sache nicht in Schwung, eine seltsam verjüngte Juliette Binoche und die penible Camille Cottin sind absurde Figuren, aber nie wirklich lustig und wenig glaubwürdig.

Von Margret Köhler / RND

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