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Kriminalbiologe Mark Benecke kommt

Nikolaisaal Potsdam Kriminalbiologe Mark Benecke kommt

Spannendes und Unterhaltsames aus der Welt der Kriminalbiologie. Mark „Dr. Made“ Benecke gilt weltweit unumstritten als einer der besten auf dem Gebiet der forensischen Entomologie. Am 22. Oktober unterhält der Wahl-Kölner im Potsdamer Nikolaisaal mit „Kriminalfällen am Rande des Möglichen“.

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Kriminalbiologe Mark Benecke kommt in den Nikolaisaal.

Quelle: promo

Innenstadt. Stilettofreundliche Straßenbepflasterung – diese auch in Potsdamer Frauenohren sehr sympathisch klingende Forderung stammt aus Mark Beneckes Acht-Punkte-Programm für Köln. Dort stellt sich der Kriminalbiologe als Oberbürgermeisterkandidat am Sonntag für die Satirepartei „Die Partei“ zur Wahl. Um Erkenntnisse aus dem Politikgeschäft soll es bei Beneckes Besuch am 22. Oktober im Nikolaisaal jedoch nicht gehen.

Der aus Fernsehsendungen wie „Medical Detectives“ (Vox) bekannte Benecke (Spitzname Dr. Made) wird mit „Kriminalfällen am Rande des Möglichen“ unterhalten. Warum hat die aufgedunsene Männerleiche derart lange Fingernägel? Und welche Madenart kriecht da gerade aus dem Mundwinkel des Opfers? Das sind interessante Fragen, auf die Benecke längst Antworten gefunden hat – und seinem erstaunten Publikums darbieten wird. Außer Blutspritzern, Spermaflecken und anderen Überbleibseln auf oder in den Opfern von Gewaltverbrechen oder am Tatort, stehen unappetitlich anmutende Fliegenlarven im Mittelpunkt seines beruflichen Interesses. Nach Abschluss seiner forensisch-entomologischen Analysen – bei denen auf Leichen siedelnde Insekten entscheidende Hinweise geben – sind die Leicheliegedauer, Todesursache und genaue Todesumstände meist zweifelsfrei bewiesen. Die Spuren führen direkt zum Täter.

Der mit etlichen Tattoos geschmückte Wahl-Kölner studierte Biologie, Zoologie und Psychologie und absolvierte diverse polizeitechnische Ausbildungen auf dem gebiet der Gerichtsmedizin in den USA, auch an der FBI-Academy. Der 45-Jährige gilt als Perfektionist, der seinem Publikum das Unvorstellbare vorstellbar macht. Und sich und „seine“ Wissenschaft humorvoll durch den Kakao zieht.

Der Potsdamer Kreisverband von „Die Partei“ bereitet „ihrem“ OB-Kandidaten am 22. Oktober um 18 Uhr einen Empfang vor dem Nikolaisaal.

Von Ricarda Nowak

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