Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 5 ° wolkig

Navigation:
Küsser für Kunstperformance gesucht

Bröhan Museum Berlin Küsser für Kunstperformance gesucht

Es gibt eine Aufwandsentschädigung von 80 Euro pro Paar und wer sich anmeldet, kann das allein oder zu zweit tun. Im Rahmen der Ausstellung zum „Kuss. Von Rodin bis Bob Dylan“ sucht das Bröhan Museum Berlin Freiwillige, die sich öffentlich knutschen.

Berlin Bröhan Museum 52.518865 13.2953426
Google Map of 52.518865,13.2953426
Berlin Bröhan Museum Mehr Infos
Nächster Artikel
Rette sie, wer kann!

Peter Behrens, Der Kuss, 1898, Farbholzschnitt, 36,3 x 27,5 cm

Quelle: Martin Adam, Berlin

Berlin. Das deutsch-russische Künstlerduo Römer + Römer sucht für eine Berliner Ausstellung Freiwillige, die bei einer Kuss-Performance mitmachen. Im Bröhan-Museum sind vom 15. Juni bis zum 3. Oktober unter dem Titel „Kuss“ Werke von Rodin bis Bob Dylan zu sehen. Das Duo Römer + Römer will die „postfaktische Knutschperformance“ zur Vernissage am 14. Juni zeigen.

Römer + Römer, Der Kuss, 2011, Öl auf Leinwand, Privatbesitz

Römer + Römer, Der Kuss, 2011, Öl auf Leinwand, Privatbesitz

Quelle: gerd taskanogerd taskano

Gesucht werden zehn einzelne Freiwillige oder fünf Paare, die sich küssen. Es gibt eine Aufwandsentschädigung von 80 Euro pro Paar, wie das Museum am Montag erklärt. Die Aktion soll ungefähr anderthalb Stunden dauern.

Wie Pressesprecherin Corinna Kleis auf Nachfrage mitteilt, gebe es schon einige Bewerber. Der Bewerbungsprozess und das künstlerische Auswahlverfahren dauern aber noch an. Die Mailadresse des Museum lautet: info@broehan-museum.de

Fidus, Paar im Sternenkranz, 1912, Öl auf Leinwand, Archiv der deutschen Jugendbewegung, Witzenhausen

Fidus, Paar im Sternenkranz, 1912, Öl auf Leinwand, Archiv der deutschen Jugendbewegung, Witzenhausen

Quelle: VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Der Kuss, auch der tödliche, vom 19. Jahrhundert bis heute betrachtet

Die Ausstellung setzt mit der Kunst des späten 19. Jahrhunderts ein und verfolgt das Motiv bis in die Gegenwart. Um 1900 beschäftigte sich die Kunst geradezu obsessiv mit dem Kuss. Im Symbolismus hatten die tödlichen Küsse von Sphinx, Vampir und Co. Konjunktur.

Auguste Rodin, Der Kuss, 1904, Bronze, Musée Rodin, Paris

Auguste Rodin, Der Kuss, 1904, Bronze, Musée Rodin, Paris

Quelle: Bröhan Museum

Neue, bisweilen auch politische Bedeutungen erhielt der Kuss seit den 1960er Jahren vor dem Hintergrund aktueller künstlerischer und gesellschaftlicher Diskurse: Themen wie Identität, Feminismus, (Homo-)Sexualität und Körper beschäftigen Künstler/innen bis heute, so die Macher der Ausstellung.

Zu den gezeigten Künstlern gehören unter anderen Marina Abramović, Orlan, George Grosz, Ernst Ludwig Kirchner, Wolfgang Mattheuer, Edvard Munch und Cornelia Schleime.

Von MAZonline/grm mit dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Kultur
www.esprit.de
MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg

Heiligabend fällt in diesem Jahr auf einen Sonntag. Sollten die Geschäfte trotzdem öffnen?