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Kunstmesse "Art.Fair" will junge Künstler fördern

Kunst Kunstmesse "Art.Fair" will junge Künstler fördern

Die "Art.Fair" in Köln sieht sich mittlerweile als die drittgrößte deutsche Kunstmesse nach der Art Cologne und der Art Karlsruhe. Ihr besonderes Kennzeichen: Sie will auch Einsteigermesse für junge und nicht so finanzkräftige Sammler sein.

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Hannes Helmke, Kleiner Sitzender, 2015.

Quelle: Marius Becker

Köln. Schon im September statt wie bisher im November präsentiert die Kunstmesse "Art.Fair" in Köln internationale Kunst der Gegenwart und Moderne. 104 Galerien, davon fast die Hälfte aus dem Ausland, bieten in der Koelnmesse (24. bis 27. September) Arbeiten von 650 Künstlern an.

"Das ist eine gute Größe, damit die Besucher sich alles an einem Tag ansehen können", sagte Messedirektor Walter Gehlen. Weiter wachsen wolle man deshalb nicht mehr, erläuterte er der Deutschen Presse-Agentur. Schon jetzt sei die "Art.Fair" nach der Art Cologne und der Art Karlsruhe die drittgrößte Kunstmesse Deutschlands.

Die Messe habe zwei Pole: Arbeiten etablierter Künstler und solche junger Nachwuchstalente. "Es ist uns sehr wichtig, dass wir junge Künstler fördern, aber auch junge Sammler", betonte Gehlen. Die Preisspanne reiche vom sieben- bis in den vierstelligen Bereich. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf Taiwan.

Als Plattform des Kunsthandels wolle die Messe auch die Arbeit der Galeristen erklären und würdigen. Die Diskussion um eine höhere Mehrwertsteuer für den Kunsthandel vor einiger Zeit habe gezeigt, dass viele Politiker ganz falsche Vorstellungen von diesem Berufszweig hätten. Dabei spiele offenbar auch Sozialneid eine Rolle. "Der ist an dieser Stelle aber völlig unangebracht."

Es sei nicht so, dass die Galeristen die Künstler arbeiten ließen und dann beim Verkauf einfach nur zusätzlich abkassierten. Ein Galerist baue einen Künstler oft erst langsam auf und führe ihn in die Welt der Sammler ein. Das sei mit einem hohen persönlichen Risiko verbunden. "Die Arbeit eines Galeristen kann man deshalb gar nicht hoch genug einschätzen", meinte Gehlen.

dpa

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