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Kultur Kuriose Idee: Das erste Festival ohne Bands
Nachrichten Kultur Kuriose Idee: Das erste Festival ohne Bands
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13:52 21.03.2017
Festivalbesuche (wie hier bei der Nation of Gondwana) sind ohne Musik kaum vorstellbar – aber nicht unmöglich. Quelle: Tanja M. Marotzke
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Haitlingen

Ein Festival ohne Bands? Eigentlich ein absurder, geradezu verrückter Gedanke. Doch genau das plant David Lüke. Der Oberschwabe will in Deutschland das erste „Festival ohne Bands“ etablieren.

Entstanden sei die Idee bereits 2008 bei „Rock im Park“. Dort erlebte Lüke das gleiche wie viele Millionen andere Festival-Besucher: Man hängt mit guten Freunden ab, trinkt billiges Dosenbier und ernährt sich drei Tage nur von Fertignahrung. Und duschen muss man auch nicht. Typisches Festival-Feeling eben. Doch seine Lieblingsbands zu sehen, artet in der Regel im Stress aus. Wenn die Musik nicht gleich ganz in den Hintergrund gerät.

Warum also sollten Festival-Fans einen Haufen Geld für’s Ticket bezahlen, nur um dann am Ende drei Bands zu sehen? Lüke hatte schon damals einen Traum: Das einzigartige Festival-Feeling müsse doch auch günstiger zu haben sein.

Das einzigartige Camping-Feeling gibt es nur auf Festivals. Quelle: Tanja M. Marotzke

Festival Feeling ohne Stress

Zehn Jahre später hat er Nägel mit Köpfen gemacht: Mitte Mai soll sein „Festival ohne Bands“ im oberschwäbischen Hailtlingen an den Start gehen. Drei Tage lang feiern die Besucher auf einem Campinggelände. Fressbuden und Getränkestände soll es genauso geben wie Dixie-Klos. Doch die Musik kommt nicht live von der Bühne, sondern vom Band.

„Ich dachte mir, dass es da draußen genügen Festivalgänger gibt, die dieses Feeling auf dem Campingplatz so lieben wie wir, dass sie einmal im Jahr vielleicht gar nichts anderes brauchen,“ schreibt er auf seiner Webseite.

Das Projekt wird über Crowdfunding finanziert. Noch bis zum 3. April 2017 können auf der Webseite Tickets im Wert von 20 Euro gekauft werden. Wenn das Festival stattfindet, gilt das Ticket als Eintrittskarte. Wird die benötigte Summe nicht erreicht, bekommt jeder sein Geld zurück. Derzeit steht das Spendenbarometer bei 91 Prozent.

Von MAZonline

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