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Nachrichten Kultur Diese Brandenburger Orte sind jetzt denkmalgeschützt
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17:43 27.02.2019
Die Hafenslipanlage in Wittenberge ist jetzt denkmalgeschützt. Quelle: Matthias Baxmann
Potsdam

Brandenburgs Denkmalpfleger haben eine überwiegend positive Bilanz für das vergangene Jahr gezogen. 2018 seien rund 80 Objekte neu in die Denkmalliste des Landes aufgenommen worden, sagte Landeskonservator Thomas Drachenberg am Mittwoch in Berlin.

Dazu gehören unter anderem die Volksschule in Bad Wilsnack, mehrere Baracken eines NS-Zwangsarbeiterlagers in Hennigsdorf, der DDR-Feuerwachturm in Joachimsthal und der historische Kinosaal des ehemaligen Central-Theaters von Perleberg.

2018 sind rund 80 Objekte neu in die Denkmalliste des Landes aufgenommen worden. Einige davon zeigt unsere Fotostrecke.

Die Zahl der anerkannten Denkmäler in Brandenburg stieg damit auf 13.826. Schwerpunkte sind die Landeshauptstadt Potsdam mit 1.656 sowie die Landkreise Prignitz, Ostprignitz-Ruppin und Potsdam-Mittelmark mit jeweils mehr als 1000 Denkmälern.

Probleme durch den Klimawandel

„Die Städte sahen noch nie so gut aus wie heute“, sagte Drachenberg: „Es ist auch mal schön, nicht nur zu jammern.“ Zu den Erfolgen zähle unter anderem der Erhalt einer zuvor gefährdeten 100 Jahre alten Betonbogenbrücke über die Schwarze Elster in Südbrandenburg und die Rettung eines lange leerstehenden 50er-Jahre-Kaufhauses in Seelow.

>>Mehr zum Thema: Altes Kino in Perleberg – die Vision vom „Rolandpalast“

Probleme bereite der Denkmalpflege jedoch neben der unzureichenden Personalausstattung und weiter nicht ausreichenden Fördermitteln auch der Klimawandel. Von den Folgen des Klimawandels durch Wetterveränderungen seien besonders die Kirchenorgeln im Land und die historischen Gartenanlagen betroffen, sagte der Landeskonservator.

Die Wetterveränderungen mit geringerer Luftfeuchtigkeit führten zu Verstimmungen der Orgeln, sagte Drachenberg: „Das ist für die Tonlage die Katastrophe.“ In den denkmalgeschützten Gartenanlagen werde der Erhalt historischer Pflanzenarten immer schwieriger. Das Landesamt für Denkmalpflege hat seinen Sitz in Wünsdorf.

Von MAZonline/epd

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