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Lesewettbewerb um Bachmann-Preis ohne klaren Favoriten beendet

Literatur Lesewettbewerb um Bachmann-Preis ohne klaren Favoriten beendet

Mit Erzählungen über betrunkene Bäume, ein Ei mit Eigenleben und eine rassistische Hotelbesitzerin ist das Wettlesen um den renommierten Ingeborg-Bachmann-Preis zu Ende gegangen.

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Hat gute Chancen auf den Ingeborg-Bachmann-Preis: die österreichische Autorin Stefanie Sargnagel.

Quelle: Horst Ossinger

Klagenfurt. Eindeutige Favoriten gab es in der "Literaturarena" in Klagenfurt nicht. Die bislang unveröffentlichten Texte wurden von der Jury zum Teil hoch gelobt, aber auch stark kritisiert.

Der Romanauszug der deutschen Autorin Ada Dorian über das Alter wurde von den Literaturkritikern am Samstag wohlwollend aufgenommen. Die literarische Rassismusstudie am Rande der Provokation der aus Hagen stammenden Deutschen Astrid Sozio fiel bei der Jury hingegen komplett durch. Dafür kam die humoristische Erzählung der gebürtigen Britin Sharon Dodua Otoo gut an. Der Schweizer Dieter Zwicky schloss mit dem Text "Los Alamos ist winzig" den Wettbewerb.

Chancen auf die Auszeichnung kann sich die Österreicherin Stefanie Sargnagel ausrechnen. Sie hatte für ihren Text am ersten Tag durchweg Lob erhalten. Sargnagel erlangte durch ihre witzigen wie obszönen Alltagsbeobachtungen auf Facebook Kultstatus.

Nach 14 Lesungen werden am Sonntag die Preisträger ermittelt. Insgesamt werden vier Preise verliehen. Der Hauptpreis ist mit 25 000 Euro dotiert.

dpa

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