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„Lotta“ muss jetzt Chefin werden

In der Havelstadt Werder wird ZDF-Komödienreihe gedreht „Lotta“ muss jetzt Chefin werden

Der fünfte Teil der ZDF-Komödienreihe „Lotta &...“ entsteht dieser Tage in Werder. In der Hauptrolle ist die in Potsdam aufgewachsene Josefine Preuß zu sehen, die sich diesmal mit einem „dicken Brocken“ herumschlagen muss.

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Beim Dreh zu „Lotta und der dicke Brocken“: Lotta (Josefine Preuß) und ihre skeptischen Kollegen von der Spedition.

Quelle: ZDF/britta krehl

Werder. Dunkel hingen die Wolken über Werder, aber Eis geht ja irgendwie immer, und der gelbe Eiswagen war eh bestellt. Zu einer sogenannten „Eis-Klappe“ hat gestern Schauspielerin Josefine Preuß „ihr“ Team als Dankeschön-Überraschung eingeladen. Yummie! Ein bisschen mehr als die Hälfte des fünften Teils der ZDF-Komödienreihe „ Lotta &...“ ist mittlerweile im Kasten. Dafür gibt’s die kühlen Leckereien, die von dick eingemummelten Filmleuten verzehrt werden. Gedreht wird seit vergangener Woche in der Havelstadt.

Seit dem ersten Teil spielt die zarte Josefine Preuß „Lotta“, muss sich diesmal mit einem „dicken Brocken“ in Form von Verantwortung herumschlagen. Angesiedelt sind die sympathischen „Lotta“-Geschichten im fiktiven Ort Schwielow. Dafür dienten schon in den ersten beiden „Lotta“-Teilen Schauplätze in Werder als Drehorte. „Das Städtchen ist pittoresk, romantisch, einfach ein Trämchen“, schwärmt Producerin Valeria Pauz, rechte Hand der Produzentin Corinna Marx. Die elterliche Spedition, die Lotta wegen eines Schicksalsschlages ihres Vaters (wieder gespielt von Frank Röth) übernehmen soll, wird bei der Gieske Containerdienst GmbH im Scheunhornweg gedreht. Das ideale Motiv – „den Hof, die Atmo, das haben wir uns genau so vorgestellt“, freut sich Valeria Pauz. Beschwerden über Lärm oder andere Unannehmlichkeiten wegen des Drehs? Keine. „Die Anwohner sind phantastisch“, lobt Valeria Pauz die geduldigen Werderaner.

Erzählt wird im fünften Teil, wie Lotta Brinkhammer in ihren Heimatort zurückkehrt, um als Ärztin im Krankenhaus zur arbeiten. Doch den Patienten fällt es schwer, die junge Frau als kompetente Ärztin zu akzeptieren. Als plötzlich ihr Vater krank wird, muss sich Lotta noch anderen Problemen stellen: Es droht der mögliche Verlust ihres Zuhauses. Denn der Familienbetrieb ist in eine Schieflage geraten, steht kurz vor der Insolvenz. Widerwillig muss die aufmüpfige junge Frau einen Posten übernehmen, den sie nie haben wollte – den der Chefin. Doch wie werden langjährige Mitarbeiter wie Erik (Tilo Prückner) reagieren, die sie noch als kleines Mädchen kennen? Unerwartete Hilfe bekommt Lotta von der Kunstmäzenin Frau Platow (Andrea Sawatzki). Zum ersten Mal in ihrem Leben muss Lotta wirklich Verantwortung übernehmen... Das Drehbuch stammt erneut von Sebastian Orlac. Regie führt Edzard Onneken.

In der nächsten Woche zieht das Filmteam ans Motiv Trebelsee in Schmergow. Zum Baden? Bei dem kühlen Frühlingswetter? „Aber ja, Josefine ist hart im Nehmen“, sagt Valeria Pauz augenzwinkernd. Mit in die „Fluten“ darf Sylta Fee Wegmann als Lottas beste Freundin Meike. Am 8. Juni soll die fünfte „Lotta“-Folge abgedreht sein.

Von Ricarda Nowak

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