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Kultur Madonna kämpft weiter um das Sorgerecht für Rocco
Nachrichten Kultur Madonna kämpft weiter um das Sorgerecht für Rocco
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12:21 01.03.2016
Regisseur Guy Ritchie (l.) mit seinem Sohn Rocco (r.), dahinter Ritchies Ehefrau Jacqui Ainsley 2015 in New York. Quelle: Jason Szenes
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New York

Ein Satz von US-Sängerin Madonna dürfte nachhallen, wenn die 57-Jährige am Mittwoch den alten Streit um das Sorgerecht für ihren Sohn Rocco (15) in New York vor Gericht trägt: "Bei mir steht die Familie immer an erster Stelle."

Die weltberühmte Musikerin ("Like a Virgin") hat sich bis heute nicht mit dem britischen Regisseur Guy Ritchie (47), von dem sie sich 2008 in zweiter Ehe scheiden ließ, im Streit um Rocco einigen können.

Die aus Michigan stammende "Queen of Pop" und der für die "Sherlock Holmes"-Filme bekannte Regisseur hatten sich das Sorgerecht für Rocco und den aus Malawi adoptierten Sohn David (10) geteilt. Allerdings streiten sie seit ihrer Scheidung darüber, wo die Kinder leben sollen. Während Madonna sie bei sich in New York haben möchte, will Ritchie, dass zumindest Rocco in London bleibt.

Für den scheint die Sache klar: "Er hat sehr deutlich zum Ausdruck gebracht, dass er nicht nach New York zurückkehren will", sagte sein Anwalt Eric Buckley laut einem Bericht der "New York Daily News". Richterin Deborah Kaplan ordnete der Zeitung zufolge im Dezember an, dass Rocco die Angelegenheit in New York regeln und dort entscheiden muss, ob er fest zu seinem Vater ziehen will.

Selbst dann könnte Madonna nicht so schnell aufgeben. "Ich vermisse diesen Jungen, der so voller Leben und voller Liebe ist", schrieb sie kürzlich zu einem Foto Roccos auf Instagram. "Du fehlst mir", hatte sie zu einem weiteren Foto in dem Online-Netzwerk geschrieben, das Rocco als Kleinkind auf Madonnas Rücken zeigt.

Sprecher und Anwälte beider Seiten äußerten sich auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur nicht zu dem Streit. Madonna hat zwei weitere Töchter: Die 19-jährige Lourdes aus einer Beziehung mit ihrem ehemaligen Fitnesstrainer Carlos Leon und die wie David aus Malawi stammende zehnjährige Mercy.

dpa

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