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Man hört so Wunderdinge von The Lazys

MAZ-Konzerttipp Man hört so Wunderdinge von The Lazys

Man kann es an die große Höllen-Glocke hängen oder man kann einfach einen Salut schießen: Denn Australien hat es seit ein paar Jahren gut, weil es The Lazys gibt. Nordamerika ist bereits auf den Geschmack gekommen. Hierzulande tourt das Quintett aus Sydney erstmals. Bereit, in die übergroßen Fußstapfen der personell ermüdeten AC/DC zu treten.

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Neu, frech und rebellisch: The Lazys.

Quelle: Promo

Berlin. Holen wir mal richtig weit aus: Es gibt da einen Mann, der ist als Schlagzeuger eine Schlagzeile. Zuletzt, weil er öfter vorm Kadi stand. Sein Name: Phil Rudd. Und 20 Jahre saß der Mann an Fellen und Trommeln für AC/DC. Er tourt nun mit eigener Band, um sein erneut veröffentlichtes Debüt „Head Job“ vorzustellen. Allerdings: Berlin liegt nicht auf seiner Route.

So weit, so australisch. Das Ganze muss uns aber überhaupt nicht bekümmern. Denn wir haben ja The Lazys. Der lauten wie fleißig reisenden Truppe aus Sydney – sie war schon in Nordamerika auf Achse - eilt ihr guter Ruf voraus. Bislang kann man lediglich ein paar Videos der Fünfers begutachten. Die allerdings genügen voll und ganz, um schnell ein paar Tickets für ihre erste Deutschland-Tour zu bestellen. Denn Leon Harrison hat die Raspel-Stimme, die man bei einer Band aus Down Under eigentlich erwartet. Die extra-breiten Riffs und allerschönst-eingängigen Soli von Liam Shearer und Mat Morris fräsen sich sofort in die Gehörgänge. Glenn Williams am federnden Bass und Andy Nielsen an den Böller-Drums machen gehörig Druck. Die Jungs haben genug Dampf auf dem Kessel. Alles klar: Sie lieben wilde Girls – sweet Suzie is her name - und Parties bis zum Abwinken. Es gibt die Mitsing-Refrains, wie wir sie lieben. Es der geneigte Leser darf vor lauter Freude ein wüstes Heulen anstimmen. Wie die Dingos in der australischen Wildnis. Oder bellen die? Es gibt also beste Nachrichten aus AC/DC-Country – hier kommen The Lazys. So viel vorab: Für 2018 haben sie ihr zweites Album angekündigt, produziert von Ian D’Sa (Billy Talent).

Konzert: The Lazys spielen am Sonnabend, dem 23. September, um 20 Uhr im Musik & Frieden in Berlin-Kreuzberg.

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Black Smoke Rising? Wer mit einem Song solchen Namens gleich ins Programm einsteigt, winkt mit dem berühmten Zaunpfahl. Hallo Hardrock! Willkommen Greeta Van Fleet. Aus Michigan kommen die Brüder Josh, Sam und Jake Kiszka und Danny Wagner. Und sie lassen die Kuh fliegen. Mit hoch steigendem expressivem Gesang wie ein gewisser Robert P., mit Hammondorgel, Gitarrenbreitseiten. Es gibt etwas akustisches Flair und Greta Van Fleet lassen sich auch vom Blues erwischen. Am Freitag, dem 22. September, um 20 Uhr im Cassiopeia in Berlin-Friedrichshain.

Melodie und Härte im Sechserpack – das sind Alazka aus Recklinghausen. „Phoenix“ heißt ihr Debüt. Der sagenhafte Vogel schwingt sich zu einem majestätischem Höhenflug auf. Findet seine Platz in Dreiklang von Metalcore, Modern Metal und Pop. Kein schlechter Ausweis gewachsener Stärke und eine Kampfansage an Bands, die den gleichen Kurs steuern wie Bring Me The Horizon, meinetwegen auch Linkin Park. Bei Across The Atlantic aus Texas dagegen prallen Punk-Pop und Hardcore aufeinander. Schöner Hüpfen im Spätsommer. Beide Bands und Imminence aus Schweden gastieren am Dienstag, dem 26. September, um 19.30 Uhr im Musik & Frieden.

Von Ralf Thürsam

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