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Maximal mögliches Getöse

MAZ-Konzerttipp Maximal mögliches Getöse

Huch, 30 Jahre sind schon verflogen, seitdem die Trash-Metaller von Anthrax ihr Album „Among The Living“ lautstark in die Gehörgänge des ihnen ergebenen Publikums prügelten. Da nimmt es nicht Wunder, dass die Band um Gründer und Gitarrenspieler Scott Ian diesen Jahrestag benutzt, um das schöne Teil nochmals in voller Länge zu präsentieren.

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Geben die Jubiläumsparty für den eigenen Klassiker: Anthrax.

Quelle: Jimmy Hubbard

Potsdam. Ein lärmendes Fest haben Anthrax versprochen, denn die Band, 1981 in New York gegründet, verspricht eine besondere Wiederaufführung. In voller Länge wird sie ihr Album „Among The Living“ aus dem Jahr 1987 präsentieren. Schon dessen Cover verweist auf Steven Kings seitenstarkes Buch „The Stand“. Ein Virus grassiert in einem weiten Land. Nur wenige sind dagegen immun. Aus einer unbewegten Menschenmenge heraus grüßt ein weißhaariger Mann. Ist Randall Flagg ein freundlicher Prediger? Eher der Advokat des Teufels. So nimmt das Unheil seinen Lauf...

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Im Jahr zwei nach dem Ableben des großen „Lemmy“ Kilmister (1945–2015) legt der vormalige Motörhead-Saitenquäler Phil Campbell keineswegs die Hände in den Schoß. Stattdessen mobilisiert der Waliser seinen Familien-Clan: Sohn Todd an der Gitarre, Dane an den Drums und Tyla am Bass. Wie nicht anders zu erwarten, gibt es auf ihren Kurzalbum – Rock ’n’ Roll. Dröhnend, herzhaft und räudig. Wie früher. Und doch ein wenig anders. Fünf heftige und laute Stücke an Trauerarbeit.

Phil Campbell & The Bastard Sons. UDR.

Konzert am Dienstag, dem 14. März, um 20 Uhr im Lido in Berlin-Kreuzberg.

Anthrax wollen mit maximal möglichem Getöse ihr Jubiläum auf der Bühne abfeiern. 30 Jahre sind nach dem kommerziellen Durchbruch der Truppe verstrichen, etliche personellen Veränderungen eingeschlossen. Aus der Frühphase der Band - aus der sicher noch weitere phonstarke Perlen erklingen - ist einzig Mitbegründer und Gitarren-Mann Scott Ian noch dabei, außerdem Sänger Joey Belladonna, der zwischenzeitlich immer wieder mal ausstieg. Sei’s drum: Es wird eine prächtige Prügel-Attacke, bei der die Double-Drums mächtig malträtiert und die Saiten nicht geschont werden. Ein Ball für alle Headbanger, die böses Geknüppel bis in den Grenzbereich von Hardcore und eines maschinellen Stampfens, die tolldreisten Tempoverschärfungen, grobes Gehacke von verwegener Härte und das Bellen des Frontmannes schätzen. Mit dabei sind The Raven Age.

Konzert: Anthrax gastieren am Donnerstag, dem 9. März, um 20 Uhr im Huxleys in Berlin-Neukölln.

Von Ralf Thürsam

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