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Erfolgreich dank Oscars

Medienboard Berlin-Brandenburg Erfolgreich dank Oscars

Optimistisch blickt man beim Medienboard Berlin-Brandenburg in die Zukunft. Die Hauptstadtregion ist Film- und Gamesstandort Nr. 1. Hier entstehen deutsche und internationale Blockbuster ebenso wie die „Homeland“-Serie, außerdem Games und Apps.

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Medienboard-Chefin Kirsten Niehuus.

Quelle: dpa-Zentralbild

Potsdam. Ein Stück vom 45 Millionen Dollar dicken „Homeland“-Kuchen bekommen diverse Orte in Brandenburg ab. Die von Studio Babelsberg koproduzierte US-Agentenserie mit Claire Danes in der Hauptrolle entsteht in Nauen, Potsdam, Rüdersdorf, Luckau und anderswo. An 200 Schauplätzen, Berlin inklusive, wird von Anfang Juni bis Mitte November die komplette fünfte Staffel gedreht. „Die Region ist Deutschlands angesagtester Drehort“, jubelte Kirsten Niehuus, Geschäftsführerin des Medienboard Berlin-Brandenburg. Die Zwei-Länder-Förderinstitution unterstützt die „Homeland“-Produktion finanziell. „Weitere XXL-Serienformate stehen vor der Tür“, so Kirsten Niehuus. Dazu gehört Tom Tykwers TV-Projekt „Babylon Berlin“, die Verfilmung von Volker Kutschers Bestsellerkrimis. Der Drehstart steht noch nicht fest.

Die am Mittwoch vorgestellte Halbjahresbilanz 2015 ist aus Sicht des Medienboard „rekordverdächtig“: Vier Oscars und ein Golden Globe für „Grand Budapest Hotel“, ein Silberner Bär und sechs Lolas für „Victoria“, sieben Deutsche Filmpreise für fünf Filme. Erfolge auch an den Kinokassen: Zwölf Millionen Besucher in fünf Medienboard-geförderten Produktionen, darunter in Til Schweigers „Honig im Kopf“, trugen zum starken Halbjahresergebnis des deutschen Films bei. Im „heißen Dreharbeiten-Sommer“ entstehen gerade die nächsten potenziellen Hits, darunter der Horrorfilm „A Cure for Wellness“, die Märchenneuverfilmung „Das kalte Herz“, die Kinderbuchadaption „Conni & Co“. 2014 unterstützte das Medienboard 344 Projekte mit gut 31 Millionen Euro. Davon profitiert die Region: Für jeden Förder-Euro wurden durchschnittlich 4,32 Euro ausgegeben – eine „erfolgreiche Investitionsbilanz von Steuermitteln“. 2014 sei „sowohl in künstlerischer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht ein hervorragendes Jahr“ gewesen, sagte Kirsten Niehuus.

Von Ricarda Nowak

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